16 March 2026, 00:06

50 Millionen Euro retten Modernisierung der GKM-Krankenhäuser in Koblenz und Mayen

Eine Postkarte zeigt das New Providence Hospital in Seattle, Washington, mit einem großen Gebäude mit Fenstern, Treppen mit Geländern, Bäumen, Gras und einem bewölkten Himmel sowie Text auf der Postkarte.

50 Millionen Euro retten Modernisierung der GKM-Krankenhäuser in Koblenz und Mayen

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) sichert 50 Millionen Euro für Modernisierung und Umstrukturierung seiner Krankenhäuser

Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) hat Finanzmittel in Höhe von 50 Millionen Euro akquiriert, um seine Krankenhäuser zu modernisieren und neu zu strukturieren. Die Förderung treibt eine lange geplante Lösung voran: die Zusammenlegung des Evangelischen Stift-Krankenhauses und des Kemperhof-Klinikums in einem Neubau am Standort Kemperhof. Nach Jahren der Unsicherheit im sich wandelnden deutschen Krankenhaussektor haben sich lokale Behörden eingeschaltet, um das Projekt zu unterstützen.

Die Finanzierung stammt von einem Konsortium unter Führung der Sparkasse Koblenz und der Kreissparkasse Mayen. Sowohl die Stadt Koblenz als auch der Landkreis Mayen-Koblenz sind als Mitbürgen in die Kreditverträge eingestiegen. Diese Zusammenarbeit ist das Ergebnis monatelanger Verhandlungen, bei denen Stadtrat und Kreistag gemeinsam an der Absicherung des Deals gearbeitet haben.

Mit den nun gesicherten Mitteln können die ersten Arbeiten zur Sanierung des Mayener Krankenhauses beginnen. Die geplante Zentralisierung am Standort Kemperhof wird die Leistungen bündeln, doch andere GKM-Standorte bleiben ebenfalls erhalten. Die Zukunft des Krankenhauses in Boppard ist gesichert – vorausgesetzt, der Rhein-Hunsrück-Kreis gleicht weiterhin dessen finanzielle Defizite aus. Der Standort Nastätten, der aktuell noch als betriebsbereites Krankenhaus in der Notfallkontaktliste für 2026 geführt wird, bleibt so lange geöffnet, wie er für die lokale Gesundheitsversorgung unverzichtbar ist.

Die vergangenen Jahre waren für das GKM eine Bewährungsprobe, da das deutsche Krankenhaussystem unter Umstrukturierungsdruck geriet. Die jüngste Vereinbarung markiert nun einen Wendepunkt und sichert die Stabilität aller GKM-Standorte – einschließlich Boppard und Nastätten.

Die 50 Millionen Euro fließen in den Neubau am Kemperhof sowie in Modernisierungsmaßnahmen am Mayener Krankenhaus. Lokale Behörden und Finanzpartner haben damit die Zukunft des GKM-Verbunds abgesichert und Schließungen oder Leistungskürzungen abgewendet. Die Bau- und Sanierungsarbeiten können nun wie geplant voranschreiten.

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