Accenture und Microsoft revolutionieren Fabriken mit KI-gestützter "Agentic Factory"
Nina MüllerAccenture und Microsoft revolutionieren Fabriken mit KI-gestützter "Agentic Factory"
Accenture und Avanade entwickeln mit Microsoft ein neues KI-gestütztes System für Fabriken
Unter dem Namen "Agentic Factory" entsteht in Zusammenarbeit mit Microsoft eine innovative Lösung, die menschliches Fachwissen, Maschinendaten und KI-Agenten kombiniert, um die Fertigungsprozesse grundlegend zu verändern. Erste Pilotkunden wie Kruger Inc. und Nissha Metallizing Solutions testen das System bereits in der Praxis.
Die "Agentic Factory" nutzt Microsofts Cloud- und KI-Technologien, darunter Azure, Fabric, Foundry und Copilot. Damit können KI-Agenten Echtzeit-Produktionsdaten überwachen, historische Maschinenverhalten analysieren und Lösungsvorschläge für betriebliche Störungen unterbreiten. Mitarbeiter erhalten über intuitive, sprachgesteuerte Schnittstellen maßgeschneiderte Anleitungen – etwa für Kontrollen, Fehlerdiagnosen oder schrittweise Problemlösungen.
Kruger und Nissha Metallizing Solutions prüfen derzeit die Leistung des Systems in ihren eigenen Werken. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass der KI-Ansatz Reparaturzeiten um 10 bis 15 Prozent verkürzen könnte. Hochgerechnet auf mehrere Produktionslinien könnten solche Effizienzgewinne jährlich Millionenersparnisse bedeuten.
Die vollständige Markteinführung der "Agentic Factory" ist für spätes 2026 geplant. Bis dahin werden die beteiligten Unternehmen die Funktionen weiter verfeinern und die wirtschaftlichen Auswirkungen evaluieren. Ziel ist es, Fabrikabläufe durch die Verbindung von KI-Analysen und menschlicher Entscheidungsfindung zu optimieren. Bei Erfolg könnte die Lösung zum neuen Standard für die Erkennung, Diagnose und Behebung von Produktionsproblemen werden. Die erste öffentliche Ausrollung ist für Ende 2026 vorgesehen.






