26 March 2026, 16:06

AfD gewinnt bei Juniorwahlen in Rheinland-Pfalz stark an Zuspruch

Karte von Deutschland mit Bundesländern in Rot und Blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

AfD gewinnt bei Juniorwahlen in Rheinland-Pfalz stark an Zuspruch

Juniorwahlen in Rheinland-Pfalz zeigen politische Trendwende bei jungen Wählern

Die Juniorwahlen in Rheinland-Pfalz haben eine Verschiebung der politischen Präferenzen unter jungen Wählern offenbart. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Unterstützung für die rechtspopulistische AfD deutlich an, während traditionelle Parteien wie SPD und Grüne an Zuspruch verloren. Dieser Trend spiegelt ähnliche Entwicklungen in anderen Bundesländern wider, wo die AfD in Schulen in Mainz und darüber hinaus an Einfluss gewinnt.

Bei den jüngsten Juniorwahlen gaben Schülerinnen und Schüler in Mainz unter realistischen Bedingungen ihre Stimmen ab. Am Frauenlob-Gymnasium lagen SPD und Grüne mit jeweils 26,1 Prozent gleichauf. An der Bretzenheim-Gesamtschule führte die SPD mit 25 Prozent, während die AfD dort 7,1 Prozent erreichte.

An anderen Schulen zeigten sich unterschiedliche Vorlieben: An den Bischöflichen Willigis-Schulen lag die CDU mit 30,8 Prozent vorn. Am Otto-Schott-Gymnasium entschieden sich die Schülerinnen und Schüler mehrheitlich für die Grünen (31,7 Prozent), während am Gutenberg-Gymnasium die SPD mit 29,1 Prozent die meisten Stimmen holte. Die Linke schnitt besonders an der Auguste-Cornelius-Hechtsheim-Gesamtschule stark ab und erreichte dort 28,9 Prozent.

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Die Ergebnisse der Landtagswahl unter den unter 25-Jährigen bestätigten diese Tendenzen: Die AfD lag mit 21 Prozent knapp vor der SPD (20 Prozent) und der Linken (16 Prozent). Die CDU, traditionell stark in der Region, kam bei den jungen Wählern nur auf 15 Prozent.

In den letzten fünf Jahren ist die Unterstützung für die AfD unter Jugendlichen in Rheinland-Pfalz von etwa 5 auf über 20 Prozent gestiegen. Ähnliche Zuwächse verzeichneten Bayern (von 10 auf 25 Prozent) und Sachsen (von 15 auf 30 Prozent), während die etablierten Parteien Rückgänge hinnehmen mussten.

Die Juniorwahlen verdeutlichen einen klaren Wandel in den politischen Neigungen junger Wähler. Der wachsende Zuspruch für die AfD steht im Kontrast zur sinkenden Unterstützung für die Volksparteien – sowohl bei Schulwahlen als auch bei offiziellen Landtagswahlen. Die Ergebnisse deuten auf veränderte Prioritäten der nächsten Wählergeneration in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus hin.

Quelle