Amanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Amanal Petros will am kommenden Sonntag beim Berlin-Halbmarathon mit einem klaren Ziel an den Start gehen: Er will seinen eigenen deutschen Rekord brechen. Der 29-Jährige stellte die aktuelle Bestmarke von 59 Minuten und 31 Sekunden im vergangenen Jahr auf und war damit der erste Deutsche, der die Distanz unter einer Stunde absolvierte. Diesmal strebt er eine Zeit an, die noch näher an der 59-Minuten-Marke liegt.
Auch Gesa Krause, zweifache Europameisterin im Hindernislauf, wird nach einer enttäuschenden Vorstellung 2023 an den Start gehen. Für beide Athleten dient der Wettbewerb als wichtiger Formtest vor ihren nächsten großen Herausforderungen.
Petros hat sich monatelang in Kenia auf den schnellen, flachen Berliner Kurs vorbereitet und seine Kondition gezielt optimiert. Seine Strategie hängt maßgeblich vom Wetter ab – idealerweise sollten die Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius liegen, um sein Tempo halten zu können. Der Halbmarathon ist sein letzter großer Test vor dem London-Marathon am 26. April.
Im vergangenen Jahr pulverisierte Petros den deutschen Rekord um 23 Sekunden und lief 59:31. An diesem Wochenende will er noch einmal Zeit gutmachen und möglichst nah an die 59-Minuten-Grenze herankommen.
Krause hingegen möchte die Fehler ihres Vorjahreslaufs korrigieren. Damals war sie zu schnell gestartet, was ihr in den letzten Kilometern schwer zu schaffen machte. Der Berliner Halbmarathon bildet den Abschluss ihrer Frühlingsaison, bevor sie sich auf die Leichtathletik-EM in Birmingham im August konzentriert.
Der Berliner Kurs ist für seine Schnelligkeit bekannt – mit minimalen Höhenunterschieden, die schnelle Zeiten begünstigen. Beide Läufer werden das flache Profil nutzen, um ihre Ziele zu verfolgen.
Am Sonntag wird Petros erneut versuchen, die deutschen Rekordbücher umzuschreiben. Gelingt ihm das, könnte seine Leistung den Ton für seinen London-Marathon im nächsten Monat angeben. Krause wiederum nutzt den Wettkampf, um ihre Form vor den Europameisterschaften im Sommer einzuschätzen.






