28 March 2026, 16:05

B9 in Rheinland-Pfalz wird für Wildschwein-Suche komplett gesperrt

Gruppe von Wildschweinen auf einem Schotterweg umgeben von Gras, Pflanzen und Bäumen mit Text unten.

B9 in Rheinland-Pfalz wird für Wildschwein-Suche komplett gesperrt

Abschnitt der B9 in Rheinland-Pfalz wird für eine Stunde gesperrt – Suche nach Wildschweinkadavern

Am 28. März wird ein Abschnitt der Bundesstraße 9 in Rheinland-Pfalz für eine Stunde voll gesperrt. Die Behörden wollen im Rahmen der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach toten Wildschweinen suchen. An der Aktion zwischen Nackenheim und Mainz-Laubenheim sind speziell ausgebildete Spürhunde beteiligt, weshalb die Straße vorübergehend komplett gesperrt wird.

Die Sperrung ist von 8 bis 9 Uhr auf dem betreffenden Abschnitt der B9 vorgesehen. In dieser Zeit werden die Hundeteams das Gelände nach verendeten Wildschweinen absuchen, die das Virus übertragen und verbreiten können. Die kurzfristige Vollsperrung soll zudem verhindern, dass aufgeschreckte Tiere auf die Fahrbahn laufen und Unfälle verursachen.

Die Afrikanische Schweinepest bereitet der Region zunehmend Sorgen, auch wenn keine genauen Zahlen vorliegen, wie viele infizierte Wildschweine im vergangenen Jahr geborgen wurden. Durch das Aufspüren und Entfernen von Kadavern hoffen die Behörden, die Ausbreitung der Krankheit unter Wildtieren einzudämmen und weitere Ausbrüche zu verhindern.

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Autofahrer werden gebeten, während der einstündigen Maßnahme Umleitungen zu nutzen oder mit Verzögerungen zu rechnen. Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen, die Folgen der Schweinepest für Tierbestände und die öffentliche Sicherheit zu begrenzen.

Die kurzzeitige Verkehrsbehinderung sei notwendig, um die Seuche einzudämmen, heißt es seitens der Behörden. Konkrete Angaben zur Zahl der in den letzten Monaten gefundenen infizierten Tiere liegen jedoch nicht vor. Die Suche und Beseitigung von Kadavern wird im Rahmen der übergreifenden Eindämmungsstrategien in der Region fortgesetzt.

Quelle