07 April 2026, 06:06

Baden-Württemberg erlebt dritten Wirtschaftsabschwung in Folge – nur das Saarland ist schwächer

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeschlüsselt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Baden-Württemberg erlebt dritten Wirtschaftsabschwung in Folge – nur das Saarland ist schwächer

Baden-Württemberg verzeichnet dritten Rückgang in Folge – nur das Saarland schneidet schlechter ab

Baden-Württemberg durchlebt das dritte Jahr in Folge mit wirtschaftlichem Abschwung. Aktuelle Daten zeigen, dass das südwestdeutsche Bundesland bei der Wachstumsrate nun den vorletzten Platz unter den deutschen Ländern belegt. Nur das Saarland performte in den jüngsten Zahlen noch schwächer.

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Die Wirtschaftsleistung des Landes schrumpfte 2022 erneut und lag damit unter dem Bundesschnitt. Während Deutschland insgesamt ein leichtes Wachstum verzeichnete, blieb Baden-Württembergs Produktion zurück. Ein kleiner Lichtblick war der Dienstleistungssektor, der immerhin um 0,4 Prozent zulegte.

Deutlich stärker betroffen war die Industrie: Hier sank die reale Wirtschaftsleistung um 2,6 Prozent. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang. Diese Entwicklungen sind umso bemerkenswerter, als die Region 2022 noch Waren und Dienstleistungen im Wert von 667,1 Milliarden Euro erbrachte – fast 15 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung.

Spitzenreiter beim Wachstum war Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von etwa 1,4 Prozent. Der anhaltende Abschwung in Baden-Württemberg steht damit in krassem Gegensatz zu dieser Entwicklung.

Ein schrumpfende Wirtschaft geht oft mit steigender Arbeitslosigkeit, mehr Unternehmenspleiten und sinkenden Steuereinnahmen einher. Die schwache Performance des Landes wirft Fragen zur künftigen Beschäftigungsstabilität und den öffentlichen Finanzen auf. Ohne eine Trendwende dürften diese Belastungen weiter anhalten.

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