06 May 2026, 14:16

Bayerns Abwehrkrise: Kompany und Enrique bleiben trotz elf Gegentore stur

Mehr Kontrolle im Chaos

Bayerns Abwehrkrise: Kompany und Enrique bleiben trotz elf Gegentore stur

FC Bayern München und Trainer Vincent Kompany geraten unter Druck nach einer Serie defensiver Schwächen. Die Mannschaft kassierte in den letzten drei Spielen elf Gegentore – eine alarmierende Bilanz vor dem Rückspiel. Sowohl Kompany als auch sein Kollege Luis Enrique zeigen sich trotz wachsender Kritik unbeeindruckt und bleiben bei ihrer Linie.

Die jüngste Form der Bayern ist wackelig. Nach sieben Spielen in Folge ohne Gegentor – eine Reaktion auf die 1:4-Niederlage gegen den FC Barcelona in der vergangenen Champions-League-Saison – zeigt die Abwehr nun wieder Lücken. Im Hinspiel wurden die Außenverteidiger immer wieder ausgehebelt, sodass Josip Stanišić mehrfach isoliert zurückblieb. Auch das Mittelfeld wurde oft umspielt, der Spielaufbau erfolgte häufig direkt von der Abwehr in den Angriff.

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Kompany räumte ein, dass sein Team bestimmte Details verfeinern müsse, um den Sieg zu sichern. An seinem taktischen Ansatz für das anstehende Spiel in München will er jedoch nicht rütteln. Sportdirektor Max Eberl verteidigte den risikoreichen Spielstil der Mannschaft als „krankhaft brillant“, gab aber zu, dass Fußball letztlich ein Spiel der Fehler sei.

Auch auf der anderen Seite steht Luis Enrique in der Kritik. Seine Stimmung soll sich aufgrund externer Vorwürfe an die Leistungen seines Teams verschlechtert haben. Wie Kompany weigert er sich, seine Strategie für das Rückspiel zu ändern.

Beide Trainer halten trotz der jüngsten Rückschläge an ihren Methoden fest. Die defensiven Schwächen der Bayern sind offenkundig – elf Gegentore in nur drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Das Rückspiel in München wird zeigen, ob ihre kompromisslosen Spielweisen das gewünschte Ergebnis bringen können.

Quelle