Benefizkonzert für Toro: Solidarität gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs in der Fischhalle
Claudia FischerBenefizkonzert für Toro: Solidarität gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs in der Fischhalle
Benefizkonzert in der Fischhalle: Solidarität für Mentor A. Ejupi – alias "Toro" – im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs
In der Fischhalle fand ein Benefizkonzert zugunsten von Mentor A. Ejupi statt, der unter seinem Künstlernamen Toro bekannt ist und gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs kämpft. Unter dem Motto "Toro für alle – Alle für Toro!" sollte mit der Veranstaltung Geld für seine laufenden Chemo- und Strahlentherapien gesammelt werden. Trotz der Hoffnung auf größeren Zuspruch nahmen etwa 100 Menschen an dem Abend voller Musik und Zusammenhalt teil.
Seit fast vier Jahren kämpft Toro gegen die Krankheit, wobei sich sein Zustand in den letzten Monaten verschlechtert hat. Um die stetig wachsenden Behandlungskosten zu stemmen, organisierten Freunde und Unterstützer das Konzert, bei dem mehrere bekannte Bands und Solokünstler unentgeltlich auftraten.
Rund 30 Kunstwerke von Toro wurden während der Veranstaltung ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Die Einnahmen aus Ticketverkäufen, Spenden und dem Verkauf der Werke beliefen sich auf etwa 4.400 Euro. Zudem wurde eine separate Spendenaktion auf GoFundMe gestartet – weitere Informationen gibt es unter www.gofundme.com mit dem Stichwort "Toro".
In den vergangenen zwei Jahren hat es in Deutschland eine Zunahme solcher Benefizveranstaltungen für an Krebs erkrankte Künstler gegeben. Zu den erfolgreichsten zählten "Stars für Campino" in Köln mit über 20.000 Besuchern und 1,2 Millionen Euro Spendeneinnahmen sowie "Licht für Hape" in Berlin, das 12.000 Gäste anzog und 850.000 Euro einbrachte.
Die Erlöse aus dem Konzert in der Fischhalle und der GoFundMe-Kampagne fließen direkt in Toros Behandlungskosten. Auch wenn die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurückblieb, reiht sich die Veranstaltung in eine wachsende Welle von Solidaritätskonzerten in ganz Deutschland ein. Das gesammelte Geld bringt Toro und seiner Familie zumindest eine gewisse Entlastung im anhaltenden Kampf gegen die Krankheit.






