Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – und wird vielfältiger als je zuvor
Clara BraunBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – und wird vielfältiger als je zuvor
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen. Diese Erweiterung markiert einen Wandel in der Repräsentation, da nun neue Stimmen die lokale Inklusionspolitik mitgestalten. Der Beirat hat zudem einen aktualisierten Aktionsplan zur Inklusion verabschiedet und eine neue Führung für die kommende Amtszeit gewählt.
Noch vor 2023 umfasste der Inklusionsbeirat neun Sitze. Mit vier zusätzlichen Mitgliedern sind nun erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dabei. Diese Veränderung soll die Perspektiven innerhalb der Gruppe erweitern.
Bei den jüngsten Wahlen für Schlüsselpositionen übernahm Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur den Vorsitz. Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Neben den personellen Veränderungen finalisierte der Beirat einen überarbeiteten Aktionsplan zur Inklusion. Dieses Dokument wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) zur Prüfung vorgelegt. Anschließend muss der Stadtrat die endgültige Zustimmung erteilen.
Darüber hinaus entsandte der Beirat Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats. Diese Mitglieder werden künftig lokale Politikerinnen, Politiker und Verwaltungsmitarbeitende in Fragen der Inklusion beraten.
Der erweiterte Inklusionsbeirat zählt nun dreizehn Mitglieder, darunter erstmals Vertreter mit Lernbehinderungen. Sein neuer Aktionsplan wird in den kommenden Wochen dem ASWDG-Ausschuss und dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. Die gewählten Delegierten werden in den nächsten Wochen damit beginnen, die politischen und administrativen Gremien Bergisch Gladbachs in Inklusionsfragen zu beraten.






