Bergische IHK fordert in Berlin mehr Tempo bei dringenden Industrie-Reformen
Clara BraunBergische IHK fordert in Berlin mehr Tempo bei dringenden Industrie-Reformen
Vertreter der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben diese Woche ihre Sorgen nach Berlin getragen. Dort trafen sie sich mit Stefan Rouenhoff, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sowie mit regionalen Abgeordneten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die drängenden Herausforderungen für den deutschen Industriestandort.
Bei dem Treffen wurde die schwierige wirtschaftliche Lage analysiert und aktuelle sowie geplante Regierungsmaßnahmen unter die Lupe genommen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass Reformen notwendig sind – entscheidend sei nun das Tempo der Umsetzung.
IHK-Präsident Henner Pasch betonte die zentrale Bedeutung mittelständischer Industrieunternehmen für Wirtschaft und Gesellschaft. Andreas Groß, Vizepräsident der IHK, kritisierte die mangelnde Entschlossenheit in der deutschen Politik und forderte eine ehrliche Industriestrategie sowie die Bereitschaft, auch unpopuläre Reformen durchzusetzen.
Roman Diederichs, ebenfalls IHK-Vizepräsident, plädierte für eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Politik bei der Entwicklung von Lösungen. Die Gespräche endeten mit dem gemeinsamen Bekenntnis, den konstruktiven Dialog fortzuführen.
Die Berliner Gespräche brachten die regionalen Industrieanliegen direkt zu den Entscheidungsträgern. Zwar herrschte Konsens über die Notwendigkeit von Reformen – nun geht es darum, wie schnell diese umgesetzt werden können. Künftige Diskussionen sollen die Kluft zwischen politischen Weichenstellungen und den Bedürfnissen der Wirtschaft überbrücken.






