09 June 2026, 22:06

BSW fordert mehr Tempo beim Ausbau der Mitteldeutschland-Verbindung bis 2032

BSW fordert beschleunigte Erweiterung der Mitte-Deutschland-Verbindung

BSW fordert mehr Tempo beim Ausbau der Mitteldeutschland-Verbindung bis 2032

Die BSW-Fraktion im Thüringer Landtag fordert schnellere Fortschritte beim Ausbau der Mitteldeutschland-Verbindung. Die Abgeordnete kritisieren, dass westdeutsche Regionen Milliarden für Großprojekte erhielten, während ostdeutsche Bundesländer wie Thüringen und Sachsen mit Kürzungen konfrontiert seien. Die Strecke bezeichnen sie als zentrale Verkehrsachse für die Region.

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Die Mitteldeutschland-Verbindung soll eine schnellere Bahnverbindung von Sachsen über Thüringen nach Westdeutschland schaffen. Nach Fertigstellung wird sie schnellere Fernverkehrsverbindungen von Chemnitz und Dresden über Erfurt in die Rhein-Main-Region und das Ruhrgebiet ermöglichen. Die vollständige Elektrifizierung der Strecke ist Teil des Plans.

Durch Bauverzögerungen wurde der Baubeginn auf 2028 verschoben, die Elektrifizierung soll nun bis 2032 abgeschlossen werden. Allein der Abschnitt Weimar–Gera–Gößnitz wird auf Kosten von rund 544 Millionen Euro geschätzt. Gleichzeitig bleiben etwa 2 Milliarden Euro für verschiedene Bahnprojekte in der Region bis 2029 ungedekt.

Das Bundesverkehrsministerium hat bestätigt, dass derzeit keine Haushaltsmittel für die Mitteldeutschland-Verbindung zur Verfügung stehen. Dennoch pocht die BSW-Fraktion auf höhere Bundesinvestitionen, um die Strecke zu elektrifizieren und auszubauen. Sie werfen der Politik vor, Versprechen zur Förderung der ostdeutschen Infrastruktur nicht eingelöst zu haben.

Die BSW setzt sich weiterhin für den Ausbau der Mitteldeutschland-Verbindung ein und bezeichnet sie als entscheidend für die regionale Anbindung. Ohne zusätzliche Mittel bleiben Zeitplan und Umfang des Projekts ungewiss. Die Forderungen der Fraktion unterstreichen die anhaltenden Unterschiede bei der Infrastrukturförderung zwischen Ost- und Westdeutschland.

Quelle