07 April 2026, 08:06

CDU-Politiker fordert Rückkehr syrischer Flüchtlinge nach verbesserten Bedingungen

Altes Buch mit einer detaillierten Karte von Syrien auf einem schwarzen Hintergrund, das geografische Merkmale und Stadtnamen zeigt.

CDU-Politiker fordert Rückkehr syrischer Flüchtlinge nach verbesserten Bedingungen

Der deutsche Abgeordnete Jürgen Hardt hat angesichts des Besuchs des syrischen Übergangspräsidenten in Berlin einen neuen Umgang mit syrischen Flüchtlingen gefordert. Ahmed al-Sharaa, der amtierende syrische Staatschef, wird mit Bundeskanzler Friedrich Merz über eine mögliche Rückkehr von Geflüchteten beraten. Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU, argumentiert, dass viele Syrer aufgrund der verbesserten Lage in Teilen des Landes keinen Anspruch auf Asyl mehr hätten.

Während des Staatsbesuchs von al-Sharaa stehen Gespräche im Mittelpunkt, die Flüchtlinge zur Rückkehr bewegen sollen, sobald Syrien die Sicherheitsstandards erfüllt. Hardt betonte, dass sich die Asylgründe für viele abgeschwächt hätten, da große Teile Syriens mittlerweile stabil seien. Er schlug finanzielle Hilfen für Rückkehrer vor – bestand jedoch darauf, dass die Gelder direkt an die Betroffenen und nicht an die Regierung fließen sollten.

Hardt verwies zudem auf die ethnische Vielfalt Syriens und warnte davor, dass keine einzelne Gruppe die Zukunft des Landes dominieren dürfe. Er forderte al-Sharaa auf, alle Gemeinschaften in den Wiederaufbau einzubeziehen, um einen dauerhaften Frieden zu sichern. Gleichzeitig räumte er ein, dass integrierte Flüchtlinge oder solche, die Arbeitskräftemangel in Deutschland ausgleichen, bleiben sollten.

Über die Rückkehrerfrage hinaus unterstrich Hardt die Notwendigkeit, dass Syrien friedliche Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten aufrechterhält. Regionale Stabilität, so seine Argumentation, hänge davon ab, dass Syrien interne Spannungen löst und externe Konflikte vermeidet.

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Die Gespräche finden statt, während Deutschland seine Flüchtlingspolitik vor dem Hintergrund der veränderten Lage in Syrien neu bewertet. Hardts Vorschläge zielen darauf ab, Rückführungen mit der Unterstützung für Schutzbedürftige in Einklang zu bringen. Die Ergebnisse der Gespräche al-Sharaas könnten die künftige Zusammenarbeit zwischen Berlin und Damaskus in den Bereichen Migration und Wiederaufbau prägen.

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