Cyberangriffe auf E-Autos: Warum vernetzte Fahrzeuge trotz Fortschritten gefährdet bleiben
Nina MüllerCyberangriffe auf E-Autos: Warum vernetzte Fahrzeuge trotz Fortschritten gefährdet bleiben
Elektroautos werden sicherer – doch Cyberrisiken bleiben bestehen
Elektrofahrzeuge (E-Fahrzeuge) sind zwar immer besser gegen Angriffe geschützt, doch die Gefahr durch Cyberkriminelle besteht weiterhin. Ein aktueller Bericht zeigt, wie Hacker Sicherheitslücken in der Software ausnutzen können, um vernetzte Autos anzugreifen. Experten warnen, dass trotz Fortschritten bestimmte Schwachstellen Fahrzeuge anfällig für großflächige Störungen machen.
Professor Christoph Krauss von der Hochschule Darmstadt weist auf kritische Schwächen in den IT-Systemen von Autos hin. Er erklärt, dass Cyberkriminelle über Software-Schnittstellen in Fahrzeuge eindringen und sogar ganze Baureihen lahmlegen könnten. Ein zentrales Problem liegt bei Programmierschnittstellen (APIs), wo die Authentifizierung unzureichend ist oder allein die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) Zugang gewährt.
Vernetzte Funktionen wie Fahrerassistenzsysteme haben zwar die Verkehrssicherheit erhöht, indem sie Unfallrisiken verringern. Gleichzeitig schaffen genau diese Verbindungen jedoch neue Angriffsflächen. So könnte ein Angreifer etwa die Heizung tausender E-Autos aus der Ferne auf Höchstleistung schalten und deren Akkus komplett entladen.
Die Sicherheit vernetzter Fahrzeuge hat sich durch strengere Standards und Vorschriften zwar verbessert. Dennoch bestehen Risiken fort. Die Branche arbeitet mittlerweile branchenübergreifend daran, die verbleibenden Schwachstellen zu schließen und großangelegte Angriffe zu verhindern.
Obwohl die IT-Sicherheit in Autos gestärkt wurde, ermöglichen bestimmte Lücken Hackern weiterhin, Software-Schnittstellen auszunutzen. Der Bericht unterstreicht, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben – besonders, da vernetzte Fahrzeuge immer weiter verbreitet sind. Hersteller und Sicherheitsexperten setzen ihre Zusammenarbeit fort, um Sicherheitslücken zu schließen und Fahrer vor Cyberbedrohungen zu schützen.






