04 May 2026, 06:06

Dobrindt hält an harten Grenzkontrollen und Abschiebungen trotz sinkender Migrationszahlen fest

Alte Deutschlandkarte mit schwarzem Rand, detaillierten Straßen und Autobahnen, mit Textanmerkungen.

Dobrindt hält an harten Grenzkontrollen und Abschiebungen trotz sinkender Migrationszahlen fest

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat seine Entschlossenheit zu strengen Grenzkontrollen bekräftigt – trotz eines jüngsten Rückgangs der Migrationszahlen. Gleichzeitig verteidigte er die Abschiebepolitik der Regierung und betonte, dass die Ausweisung schwerer Straftäter für die öffentliche Sicherheit unverzichtbar sei.

Dobrindts Äußerungen fallen in eine Phase anhaltender politischer Debatten über Migration, Sozialreformen und Sicherheitsmaßnahmen. Zur Grenzsicherheit erklärte er, die Kontrollen würden vorerst aufrechterhalten. Die Behörden hätten bereits Tausende Menschen abgewiesen, wobei rund 8.000 Haftbefehle an den Grenzen vollstreckt worden seien. Zwar strebe die Bundesregierung langfristig eine Reform des europäischen Migrationssystems und einen schrittweisen Abbau der Kontrollen an, doch räumte Dobrindt ein, es sei noch zu früh für konkrete Zeitpläne.

In der Abschiebefrage wies der Minister Kritik zurück und betonte, dass schwere Straftäter – darunter Vergewaltiger und Mörder – zur Wahrung der Sicherheit Deutschlands ausgewiesen werden müssten. Er bestätigte zudem, dass Abschiebungen nach Afghanistan fortgesetzt würden, wofür direkte Gespräche mit den Taliban nötig seien.

Zu den politischen Spannungen äußerte sich Dobrindt in Reaktion auf SPD-Chefin Bärbel Bas, die Kürzungen im Sozialbereich als „unmenschlich und zynisch“ bezeichnet hatte. Er warnte davor, politische Debatten auf rhetorische Grabenkämpfe zu reduzieren, und rief die Parteien stattdessen zu konstruktiver Zusammenarbeit auf. Die Äußerungen der SPD zum Tag der Arbeit bezeichnete er als politische Rhetorik, nicht als dauerhaften Konflikt.

Mit Blick auf die Zukunft kündigte Dobrindt an, dass Reformen des Arbeitsmarktes in einer bevorstehenden Sitzung des Koalitionsausschusses beraten werden. Die Haltung der Regierung in Sachen Grenzsicherheit und Abschiebungen bleibt unverändert hart – eine Lockerung der Kontrollen ist vorerst nicht geplant. Die Gespräche über Sozial- und Migrationsreformen werden fortgesetzt, auch wenn es noch keine festen Zeitvorgaben gibt.

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Dobrindts Aussagen unterstreichen den Fokus auf strikte Sicherheitsmaßnahmen, während die politischen Auseinandersetzungen über Sozialpolitik weitergehen.

Quelle