24 May 2026, 00:14

Drei Personen stoppen Zugverkehr an Müngstener Brücke – jetzt drohen hohe Kosten

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Personen stoppen Zugverkehr an Müngstener Brücke – jetzt drohen hohe Kosten

Drei Personen am Sonntagmittag illegal an der Müngstener Brücke gesichtet – Behörden fordern Schadensersatz

Am Sonntag, dem 8. März, wurden gegen Mittag drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich unerlaubt in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Ihr Verhalten zwang die Behörden, den Zugverkehr einzustellen und Einsatzkräfte zu alarmieren, was zu erheblichen Behinderungen führte. Nun versuchen die Verantwortlichen, die entstandenen Kosten von den Verursachern zurückzufordern.

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Gegen 12:05 Uhr hatten Zeugen zwei Erwachsene und ein Kind dabei gesehen, wie sie das Gleisgelände in Brückennähe betraten. Innerhalb weniger Minuten wurde die Strecke zwischen 12:09 und 12:50 Uhr gesperrt, sodass der Zugverkehr zum Erliegen kam. Polizei und Feuerwehr rückten umgehend mit Einsatzkräften an.

Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Erwachsenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unbefugten Betretens ein – allein ihr Einsatz verursachte Kosten in Höhe von 99,60 Euro. Die Feuerwehr Solingen verzeichnete Ausgaben von rund 656 Euro für Fahrzeuge und Personal. Die Stadt Solingen hat inzwischen einen offiziellen Kostenbescheid nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) von Nordrhein-Westfalen erlassen.

Auch die Polizei Wuppertal meldete Gebühren in Höhe von 118,50 Euro pro Schuldner an; der Fall befindet sich derzeit in der Anhörungsphase. Die Stadt Remscheid prüft noch, ob sie ebenfalls Kostenersatz geltend machen wird, ein Entscheidungszeitraum steht jedoch noch nicht fest.

Die Behörden gehen nun rechtlich gegen die Verantwortlichen vor, um sie für die finanziellen Folgen ihres Handelns zur Rechenschaft zu ziehen. Bereits jetzt liegen offizielle Kostenbescheide vor, und die Verfahren laufen. In den kommenden Wochen könnten weitere Entscheidungen zur Kostenerstattung folgen.

Quelle