Erneuerbare Energien revolutionieren Heizsysteme in deutschen Neubauten bis 2025
Nina MüllerErneuerbare Energien revolutionieren Heizsysteme in deutschen Neubauten bis 2025
Erneuerbare Energien werden bis 2025 die Heizsysteme in deutschen Neubauten dominieren. Ein steiler Anstieg umweltfreundlicher Lösungen markiert einen radikalen Wandel im Vergleich zu noch vor wenigen Jahren. Erdgas, einst die bevorzugte Wahl, spielt bei Neubauten mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle.
Noch 2022 waren über die Hälfte aller deutschen Haushalte beim Heizen auf Erdgas angewiesen. Erneuerbare Energien machten damals weniger als 10 Prozent aus. Doch 2025 sieht die Lage völlig anders aus: 78,2 Prozent der neuen Wohngebäude nutzen Erneuerbare als primäre Wärmequelle.
Den Wandel treiben vor allem Wärmepumpen voran. 2024 setzten bereits 69,4 Prozent der Neubauten auf diese Technologie als Hauptheizsystem. 2025 steigt dieser Anteil auf 73,6 Prozent. Besonders beliebt sind Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern, wo die Nutzungsquote über 77 Prozent liegt. Bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten liegt der Anteil dagegen nur bei 52,7 Prozent.
Der Rückgang von Erdgas hält unvermindert an. 2025 dient es in lediglich 10,5 Prozent der neuen Wohngebäude noch als Hauptheizquelle. In neu geplanten Projekten sinkt der Anteil sogar auf 2,2 Prozent.
Die Entwicklung ist eindeutig: Erneuerbare Energien führen die Heiztechnik in Neubauten nun klar an. Wärmepumpen haben sich als bevorzugte Lösung für die meisten neuen Ein- und Zweifamilienhäuser durchgesetzt. Erdgas, einst vorherrschend, verliert in neuen Bauvorhaben rasant an Bedeutung.






