27 April 2026, 06:10

Flugticketsteuer sinkt – doch warum bleiben die Preise hoch?

Liniengraph, der die Anzahl der Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten von 2019 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Flugticketsteuer sinkt – doch warum bleiben die Preise hoch?

Deutschland senkt Flugticketsteuer ab 1. Juli 2023, um angeschlagene Airlines und Flughäfen zu entlasten

Die Maßnahme soll der Reisebranche unter die Arme greifen, die mit stark gestiegenen Energiekosten und harter ausländischer Konkurrenz zu kämpfen hat. Trotz der Steuersenkung werden die Ticketpreise voraussichtlich weiter steigen.

Mit der Reduzierung der Luftverkehrsabgabe will die Bundesregierung verhindern, dass deutsche Flughäfen und Fluggesellschaften gegenüber internationalen Mitbewerbern weiter ins Hintertreffen geraten. Die hohen Kerosinpreise belasten die gesamte Branche und sorgen für einen schwierigen Markt – nicht nur für heimische Airlines.

Attraktivität deutscher Drehkreuze soll erhalten bleiben

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Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses im Bundestag, betonte, wie wichtig es sei, die deutschen Luftverkehrsdrehkreuze für Geschäfts- und Urlaubsreisende attraktiv zu halten. Zwar räumte sie die tiefgreifenden Herausforderungen der Branche ein, warnte jedoch, dass die Steuersenkung allein die steigenden Ticketkosten nicht ausgleichen werde. Ausschlaggebend für die Preisentwicklung bleibe vor allem die Energiekrise.

Die Steuerermäßigung tritt zwar am 1. Juli in Kraft, doch aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten müssen Passagiere weiterhin mit höheren Preisen rechnen. Airlines und Flughäfen hoffen, dass die Maßnahme den Wettbewerbsdruck etwas verringert. Langfristig bleibt jedoch ungewiss, wie sich die Erschwinglichkeit von Flügen entwickelt.

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