Ghana feuert Trainer Otto Addo kurz vor schwieriger WM-Gruppenphase
Ghanas Nationalmannschaft geht mit einem neuen Trainer in die nächste Weltmeisterschaft. Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat Otto Addo nach einer Reihe schwacher Ergebnisse entlassen. Sein Abschied erfolgt nur wenige Wochen, nachdem die Auslosung Ghana in eine schwierige Gruppe mit England, Kroatien und Panama gelost hatte.
Addo hatte 2021 die Verantwortung für die ghanaische Mannschaft übernommen, zunächst als Interimstrainer für die WM 2022 in Katar. Trotz seiner Erfahrung als ehemaliger Bundesliga-Spieler für Vereine wie Borussia Dortmund und den Hamburger SV führten die jüngsten Leistungen zu seiner Entlassung. Den letzten Anstoß gab eine 1:2-Niederlage gegen Deutschland am 31. März 2023, die Ghanas sieglose Serie auf vier Spiele ausdehnte.
Der GFA kündigte an, dass die Entscheidung sofort wirksam sei, und beendete damit Addos zweijährige Amtszeit. Der 48-Jährige, der für seine kämpferische Haltung nach Niederlagen bekannt war, verlässt das Team mit nur einem großen Turnier in seinem Rückblick – der WM 2022. Nun steht Ghana vor der Herausforderung, sich auf eine anspruchsvolle Gruppenphase bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft vorzubereiten, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.
Addos Abgang hinterlässt die Mannschaft in einer Übergangsphase vor einem hochkarätigen Turnier. Die Black Stars müssen sich schnell neu formieren, bevor sie in der ersten Turnierphase auf drei starke Gegner treffen.
Der GFA hat noch keinen Nachfolger benannt, doch die Suche nach einem neuen Trainer beginnt umgehend. Ghanas Gruppenspiele gegen England, Kroatien und Panama werden die Widerstandsfähigkeit des Teams auf die Probe stellen. Mit der WM in wenigen Monaten rückt nun der Wiederaufbau unter neuer Führung in den Fokus.






