29 April 2026, 20:06

Gifhorns Polizei startet Verkehrssicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer über 55

Motorradrennen mit Fahrern in Helmen und Text unten.

Gifhorns Polizei startet Verkehrssicherheitsaktion für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer über 55

Polizei Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne im Rahmen von "Sicher.Mobil.Leben"

Die Polizei in Gifhorn hat am Dienstag eine Verkehrssicherheitsaktion gestartet, die Teil der bundesweiten Initiative "Sicher.Mobil.Leben" ist. Im Fokus standen Radfahrer und E-Scooter-Nutzer, nachdem in dem Landkreis eine erhöhte Unfallgehäufung bei älteren Verkehrsteilnehmern festgestellt worden war. Über 40 Beamte waren im gesamten Gebiet im Einsatz, führten Kontrollen durch und klärten die Bevölkerung auf.

Anlass für die Aktion waren Verkehrsdaten aus dem Jahr 2025, die zeigten, dass Radfahrer über 55 Jahre in Gifhorn häufiger in Unfälle verwickelt waren als andere Altersgruppen. Die Behörden richteten an verschiedenen Orten Kontrollposten ein, stoppten dabei fast 100 Radfahrer und überprüften mehr als 50 E-Scooter-Nutzer. Die Beamten informierten über Verkehrsregeln und sicheres Verhalten – insbesondere für diejenigen, die E-Bikes oder E-Scooter nutzen.

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Die Polizei betonte die Bedeutung von Helmen, vor allem für ältere Radfahrer, die E-Bikes nutzen, die höhere Geschwindigkeiten erreichen können. Studien belegen, dass Helme das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei Unfällen deutlich verringern. Die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn veranstaltete zudem ein spezielles Präventionsangebot für Senioren, bei dem praktische Sicherheitstipps gegeben und rechtliche Fragen beantwortet wurden.

Die Kampagne zielte insgesamt auf mehr Aufmerksamkeit, vorausschauendes Fahren und gegenseitigen Respekt unter allen Verkehrsteilnehmern ab. Die Beamten gingen auf die Bevölkerung zu, um sicherere Verhaltensweisen zu fördern – von korrektem Handzeichen bis hin zum Einhalten von Sicherheitsabständen.

Im Rahmen der Aktion wurden Dutzende Radfahrer und E-Scooter-Fahrer kontrolliert, viele erhielten direkt vor Ort Hinweise zur Verkehrssicherheit. Die Behörden planen, ähnliche Initiativen fortzuführen, um besonders gefährdete Gruppen anzusprechen und sichere Verhaltensweisen zu stärken. Der Fokus bleibt darauf, Unfälle zu reduzieren – insbesondere bei älteren Verkehrsteilnehmern im Landkreis Gifhorn.

Quelle