Halle investiert eine Million Euro in die Spielplatz-Sanierung am Rathenauplatz
Claudia FischerHalle investiert eine Million Euro in die Spielplatz-Sanierung am Rathenauplatz
Halle (Saale) investiert über eine Million Euro in die Sanierung des Spielplatzes am Rathenauplatz
Nach monatelanger Teilschließung fließen mehr als eine Million Euro in die Renovierung des Spielplatzes am Rathenauplatz. Die Mittel stammen aus einer Sonderrücklage und sollen lang überfällige Instandsetzungsarbeiten finanzieren, die aufgrund von Haushaltsengpässen immer wieder verschoben worden waren. Gleichzeitig sorgen anhaltende Diskussionen über Parkplatzlösungen in der Umgebung für Gesprächsstoff über künftige Projekte.
Der Spielplatz am Rathenauplatz war bereits seit einiger Zeit teilweise gesperrt, da die Spielgeräte veraltet und nicht mehr sicher waren. Notwendige Reparaturen mussten wegen fehlender finanzieller Mittel immer wieder aufgeschoben werden, sodass Teile der Anlage nicht nutzbar waren. Mit den nun bereitgestellten Geldern bestätigte die Stadt, dass der Spielplatz nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder vollständig geöffnet wird.
Frühere Pläne für den Bau einer Tiefgarage unter dem Rathenauplatz waren zuvor an den zu hohen Kosten gescheitert. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt erklärte das Vorhaben offiziell für beendet und beendete damit die Spekulationen. Das Thema hatte an Brisanz gewonnen, als der elfjährige Jonathan in einer Stadtratssitzung zu Wort kam und seine Sorgen äußerte, dass auch der Paulus-Spielplatz möglicherweise einem ähnlichen Projekt zum Opfer fallen könnte.
Obwohl die Tiefgarage am Rathenauplatz nun vom Tisch ist, sucht die Stadt weiterhin nach Lösungen für den Parkplatzmangel. Geprüft wird derzeit der Bau von Quartiersgaragen in Gebieten mit besonders hohem Bedarf. Konkrete Standorte stehen zwar noch nicht fest, doch die Gespräche dazu laufen weiter.
Die Sanierung des Spielplatzes soll den Rathenauplatz in vollem Umfang wieder zugänglich machen – finanziert durch eine siebenstellige Investition aus den städtischen Rücklagen. Mit dem Scheitern der Tiefgaragen-Pläne rückt nun die Suche nach alternativen Parkraumkonzepten in den Fokus. Der Stadtrat prüft weiterhin Optionen, um den Parkdruck in stark frequentierten Wohngebieten zu bewältigen.






