07 April 2026, 00:10

Hallescher FC bricht alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig radikal ab

Ein professioneller Fußballspieler kickt einen Ball auf einem Rasenfeld mit "RB Leipzig" im Hintergrund.

Hallescher FC bricht alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig radikal ab

Hallescher FC (HFC) setzt mit beispielloser Aktion ein Zeichen im deutschen Fußball: Der Verein bricht nahezu alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig ab. Die Entscheidung folgt einer Mitgliederversammlung, in der sich der Club bewusst von den Fußballaktivitäten des Red-Bull-Konzerns distanzieren wollte. Es handelt sich um den ersten vollständigen Boykott dieser Art in der Geschichte des deutschen Fußballs.

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Die von der HFC-Mitgliederversammlung beschlossene Resolution sieht eine "klare und konsequente Abgrenzung" von RB Leipzig vor. Damit sind künftig sämtliche Freundschaftsspiele, Testbegegnungen und Turniere zwischen den beiden Vereinen untersagt – und zwar in allen Alters- und Spielklassen, einschließlich der Jugend- und Frauenteams. Selbst gemeinsame Nachwuchsveranstaltungen oder Kooperationen, die früher üblich waren, werden nun ausgeschlossen.

Der Boykott erstreckt sich auch auf die Nutzung der Trainingsanlagen von RB Leipzig durch den HFC. Transfer von Spielern oder Mitarbeitern aus dem RB-Leipzig-System zum HFC bleiben jedoch weiterhin möglich. Bereits jetzt spielen mehrere ehemalige RB-Akteure wie Fabrice Hartmann, Niclas Stierlin und Joscha Wosz für den Halleschen FC.

HFC-Sportdirektor Daniel Meyer, der selbst Verbindungen zu RB Leipzig hat, steht dennoch hinter der klaren Linie des Vereins. Die neue Richtlinie gilt ausnahmslos für alle Mannschaften – unabhängig von Alter oder Geschlecht.

Mit diesem Schritt setzt der HFC ein Novum im deutschen Fußball: Als erster Verein verhängt er ein nahezu vollständiges sportliches Embargo gegen RB Leipzig. Zwar bleiben Spielertransfers möglich, doch alle anderen fußballerischen Interaktionen wurden eingestellt. Die Entscheidung unterstreicht die prinzipielle Haltung des HFC gegen den Einfluss von Red Bull im Fußball.

Quelle