Hammer Raumstylisten gibt auf: 46 Filialen für immer dicht
Hammer Raumstylisten GmbH scheitert an Investorensuche – 46 Filialen geschlossen
Die Hammer Raumstylisten GmbH hat es nicht geschafft, einen Investor zu finden, um den Betrieb ihrer Läden aufrechtzuerhalten. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer bestätigte, dass sich kein Käufer für die Erhaltung der Fachhandelskette gefunden habe. In der Folge wurden nun alle 46 Standorte, für die keine Übernahmeinteressenten in Aussicht sind, geschlossen.
Die Probleme des Unternehmens verschärften sich, als bereits ab dem 16. März in den betroffenen Filialen Räumungsverkäufe begannen. Versuche, die Flächen an neue Mieter oder Händler zu übergeben, blieben weitgehend erfolglos – bei etwa der Hälfte der Standorte gibt es überhaupt keine Interessenten. Zwar haben vier potenzielle Mieter aus den Bereichen Lebensmittel und Non-Food Interesse signalisiert, doch kam es bislang zu keinen Vertragsabschlüssen.
Verhandlungen mit möglichen Käufern stockten, sodass keine tragfähige Lösung zur Rettung des Unternehmens gefunden wurde. Ohne Investor scheint das Ziel, Hammer als Fachhandelskette weiterzuführen, nun unrealistisch. Die Lohnforderungen der rund 1.100 Beschäftigten werden jedoch noch bis Ende März 2026 durch Insolvenzgeld abgedeckt.
Das reguläre Insolvenzverfahren soll am 1. April 2026 beginnen. Um die Zahlungsfähigkeit zu erhalten, werden die Räumungsverkäufe ab diesem Datum auf die verbleibenden 41 Filialen ausgeweitet. Damit soll Liquidität generiert werden, sobald die Wirkung des Insolvenzgelds ausläuft.
Die Schließung der 46 Hammer-Filialen markiert das Ende der Bemühungen, die Kette als Ganzes zu retten. Ab April werden in allen verbleibenden Standorten Räumungsverkäufe fortgesetzt, um Mittel zu beschaffen. Ohne einen Käufer hängt die Zukunft der Marke nun davon ab, Lagerbestände zu veräußern und die Betriebskosten zu senken.






