Hanau startet Offensive für mehr Jobs und bessere Integration am Arbeitsmarkt
Mila KleinHanau startet Offensive für mehr Jobs und bessere Integration am Arbeitsmarkt
Hanau führt neue Arbeitsmarktstrategie ein, um Beschäftigungsquote zu steigern
Die Stadt Hanau setzt eine neue Arbeitsmarktstrategie um, die die Erwerbsbeteiligung erhöhen soll. Der Plan konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: bessere Vernetzung, Qualifizierungsmaßnahmen und erleichterten Zugang zu Arbeitsplätzen. Zudem übernimmt die Kommune die direkte Steuerung der Grundsicherungsleistungen für Arbeitssuchende.
Das örtliche Jobcenter unterstützt Unternehmen bei der Personalgewinnung durch finanzielle Anreize für Neueinstellungen. Besonders gefördert werden Betriebe, die Langzeitarbeitslose beschäftigen. Zwar liegen für 2023 noch keine genauen Zahlen vor, doch das Programm zielt darauf ab, Hürden auf dem Weg in den Arbeitsmarkt abzubauen.
Hanau erweitert sein "Ein-Euro-Jobs"-Programm, um die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die soziale Teilhabe zu stärken. Das Projekt "Gemeinschaftsarbeitsgelegenheiten" auf dem Sportplatz steht nun auch Bezieher:innen von Bürgergeld offen. Gleichzeitig bietet der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) Einsatzmöglichkeiten in öffentlichen Arbeiten, Abfallwirtschaft und anderen Betriebsbereichen an.
Lokale Partnerschaften unterstützen besonders benachteiligte Gruppen, darunter junge Menschen ohne Abschluss und Geflüchtete. Die Martin-Luther-Stiftung Hanau schafft niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten in Pflegeberufe. Diese Initiativen sind Teil eines umfassenden Vorhabens, um marginalisierte Personen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Die neue Strategie stärkt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Bildungsträgern und Arbeitssuchenden. Durch die Übernahme der Verwaltung der Grundsicherung will die Stadt die Hilfsangebote effizienter gestalten. Im Mittelpunkt stehen weiterhin praktische Maßnahmen, um die Beschäftigung in verschiedenen Branchen zu fördern.






