Heidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13. siegloser Partie in Folge
Der 1. FC Heidenheim hat seine 13. Partie ohne Sieg hinnehmen müssen – eine knappe 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt verschärft die Abstiegsprobleme des Vereins. Mit nur 14 Punkten aus 26 Spielen liegt die Mannschaft zehn Zähler vom rettenden Ufer entfernt. Trainer Frank Schmidt kritisierte eine umstrittene Abseitsentscheidung, die seiner Elf den Ausgleich verwehrte.
Heidenheim begann die Partie mit einer disziplinierten Defensivformation, hatte jedoch im ersten Durchgang Mühe, gefährliche Torchancen herauszuspielen. Die Aufgabe wurde nicht leichter, als Frankfurts Robin Koch mit Rot vom Platz flog – doch selbst in Überzahl gelang es den Gästen nicht, das gegnerische Tor ernsthaft zu bedrohen.
Eintracht Frankfurt brach in der 53. Minute die Defensive Heidenheims auf: Arnaud Kalimuendo traf zum 1:0. Die Gäste glaubten kurz darauf ausgeglichen zu haben, als Sirlord Conteh den Ball im Netz unterbrachte – doch das halbautomatische Abseitssystem annullierte den Treffer. Conteh äußerte sich später frustriert und bezeichnete die Technologie als "kein Fußball mehr".
Trainer Frank Schmidt nannte die Entscheidung "irrsinnig", räumte aber ein, dass solche Systeme zum modernen Fußball gehörten. Schwächen in der Abwehr trugen ebenfalls zur Niederlage bei – ein Muster, das sich durch die Saison zieht: Heidenheim kassierte bereits 58 Gegentore. Die Niederlage verlängert die sieglose Serie auf 13 Spiele, wobei der Verein in dieser Saison erst drei Siege verbuchen konnte.
In der Vorsaison hatte Heidenheim noch mit 43 Punkten einen sicheren 9. Platz belegt und war weit von Abstiegsängsten entfernt. Doch in dieser Spielzeit gewann die Mannschaft lediglich drei Partien, spielte fünfmal Unentschieden und verlor 18 Mal – und findet sich damit am Tabellenende wieder.
Mit acht verbleibenden Spielen liegt Heidenheim nun zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Die 12 Spiele ohne Sieg und die anhaltenden defensiven Probleme erhöhen die Gefahr des Abstiegs in die 2. Bundesliga. Der Verein muss nun dringend einen Weg aus der Krise finden – oder den Gang in die Zweitklassigkeit akzeptieren.