Heitersheim entscheidet über 10.000-Euro-Zuschuss für das VINOVUM-Weinfest 2026
Claudia FischerHeitersheim entscheidet über 10.000-Euro-Zuschuss für das VINOVUM-Weinfest 2026
Gemeinderat von Heitersheim stimmt über 10.000-Euro-Zuschuss für das VINOVUM-Weinfest 2026 ab
Am Montag, dem 12. Mai, wird der Gemeinderat von Heitersheim über einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für das VINOVUM-Weinfest 2026 abstimmen. Sollte der Antrag angenommen werden, fließt das Geld in die zweite Auflage der Veranstaltung, die im vergangenen Jahr erfolgreich Premiere feierte. Die Organisatoren betonen, dass das Festival ohne finanzielle Unterstützung kaum in der Lage wäre, die Kosten zu decken.
Das Weinfest ist für Freitag und Samstag, den 26. und 27. Juni 2026, geplant. Die Markgräfler Events GmbH, die hinter der Veranstaltung steht, wird dem Gemeinderat in einer nicht öffentlichen Sitzung vor der Abstimmung eine finanzielle Auswertung des Festivals 2025 sowie eine Budgetprognose für 2026 vorlegen. Die Kommune hatte bereits für die Erstauflage im vergangenen Jahr denselben Zuschuss bewilligt.
Die Stadtverwaltung unterstützt die Förderung und verweist auf die Bedeutung des Festivals für die lokale Kultur und die Weinwirtschaft der Region. Allerdings stehen die Gemeinderäte unter Druck, die Entscheidung sorgfältig zu prüfen – angesichts des begrenzten Haushalts von Heitersheim. Die 10.000 Euro sind zwar bereits im Entwurf des Haushaltsplans 2026 eingeplant, doch die endgültige Freigabe hängt von der anstehenden Abstimmung ab.
Die Veranstalter haben deutlich gemacht, dass eine Ausrichtung des Festivals ohne öffentliche Mittel nahezu unmöglich wäre, um zumindest kostendeckend zu arbeiten. Ziel der Veranstaltung ist es, Besucher anzuziehen und gleichzeitig Weine aus dem Markgräflerland zu präsentieren.
Die Entscheidung über den Zuschuss fällt in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 12. Mai. Bei einer Bewilligung würde die Förderung die Zukunft des Festivals für ein zweites Jahr sichern. Das Ergebnis der Abstimmung könnte zudem richtungsweisend dafür sein, wie die Gemeinde künftig kulturelle und wirtschaftliche Veranstaltungen angesichts knapper Finanzmittel unterstützt.






