HPE-Tagung in Mainz: Wie die Holzverpackungsbranche regulatorische Hürden und digitale Chancen meistert
Claudia FischerHPE-Tagung in Mainz: Wie die Holzverpackungsbranche regulatorische Hürden und digitale Chancen meistert
Rund 140 Mitglieder des Verbandes der Holzverpackungs-, Paletten- und Exportverpackungsindustrie (HPE) trafen sich in Mainz zur jährlichen Frühjahrstagung. Im Mittelpunkt standen regulatorische Änderungen, geopolitische Risiken und digitale Innovationen in der Holzverpackungsbranche.
Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Fokus auf die EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Marcus Kirschner, Geschäftsführer des HPE, und Dr. Patrick Krampitz von der Kanzlei Pauly Rechtsanwälte erläuterten die rechtlichen Anforderungen sowie noch offene praktische Fragen. Der HPE stellte zudem einen neuen branchenspezifischen Leitfaden vor, der Unternehmen bei der Einhaltung von Fristen und Compliance-Schritten unterstützen soll.
Fabian Häckler informierte die Teilnehmer über das HPECycle-Netzwerk, das die Umsetzung der PPWR für Holzverpackungsunternehmen erleichtern soll. Auch digitale Innovationen standen im Mittelpunkt: Diskutiert wurden 3D-Design-Software und KI-Tools speziell für kleine und mittlere Unternehmen.
Ein weiteres zentrales Thema waren geopolitische Risiken und deren Auswirkungen auf Lieferketten. Der ehemalige Generalleutnant Christian Badia und Rob Driessen von der CONNEC3 Group gaben Einblicke in globale Herausforderungen. Gordon Schnieder, designierter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, beteiligte sich an den Gesprächen und thematisierte sowohl Chancen als auch Hürden für den Mittelstand.
Die Konferenz präsentierte wichtige Instrumente und Strategien für die Holzverpackungsbranche. Neue Leitfäden, Netzwerke und digitale Lösungen sollen die Einhaltung von Vorschriften und die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen stärken. Die Teilnehmer erhielten klare Einblicke in regulatorische und geopolitische Entwicklungen, die ihren Sektor prägen.






