Hunde töten Alpaka in Ludwigswinkel: Ein Tier stirbt nach brutalem Angriff
Nina MüllerHunde töten Alpaka in Ludwigswinkel: Ein Tier stirbt nach brutalem Angriff
Zwei Hunde greifen Alpaka-Herde in Ludwigswinkel an – ein Tier stirbt
In den frühen Morgenstunden des Samstags überfielen zwei Hunde eine Gruppe Alpakas auf einer eingezäunten Weide in Ludwigswinkel (Rheinland-Pfalz). Bei dem brutalen Angriff kam ein Tier ums Leben, andere wurden verletzt. Tierschutzorganisationen warnen daraufhin vor den Gefahren, die von freilaufenden Haustieren in der Nähe von Nutztieren ausgehen.
Die Hunde waren in das umzäunte Gehege eingedrungen und hatten die Alpakas gejagt. Die Besitzer der Weide eilten zwar schnell herbei, konnten den Angriff aber nicht mehr stoppen. Später beschrieben sie die Tiere als "blutrünstig".
Ein Tierarzt versorgte die überlebenden Alpakas, doch eines der Tiere mit dem Namen Karl erlag seinen Verletzungen.
Tierschützer weisen seit Langem auf die Risiken hin, die von Hunden ausgehen, die unkontrolliert in der Nähe von Weidetieren umherlaufen. Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann für Schafe, Ziegen oder Alpakas tödlich enden. Obwohl solche Vorfälle regelmäßig vorkommen, gibt es seit fünf Jahren keine bundesweiten offiziellen Statistiken dazu.
Die Behörden raten Hundebesitzern, ihre Tiere in der Nähe von Weiden oder Feldern mit Nutztieren an der Leine zu führen. Zudem empfehlen sie, Hunde mit einem zuverlässigen Rückrufkommando zu trainieren und Zäune sowie Tore regelmäßig auf mögliche Schwachstellen zu überprüfen, um Ausbrüche zu verhindern.
Der Vorfall in Ludwigswinkel hat die Forderungen nach verantwortungsvollem Umgang mit Haustieren erneut verstärkt. Hundebesitzer werden aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um ähnliche Zwischenfälle zu vermeiden. Geeignetes Training, sichere Einzäunungen und die Leinenpflicht könnten helfen, Weidetiere künftig besser zu schützen.






