Immobilienmarkt 2026: Bodenpreise steigen in Kempen, stagnieren im Kreis Viersen
Claudia FischerImmobilienmarkt 2026: Bodenpreise steigen in Kempen, stagnieren im Kreis Viersen
Immobilienmarktbericht 2026: Gemischte Trends bei Bodenpreisen in der Region
Der Immobilienmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte liegt vor und zeigt uneinheitliche Entwicklungen bei den Bodenpreisen: Während einige Gebiete deutliche Steigerungen verzeichnen, bleiben andere stabil.
In Kempen und Viersen stiegen die Preise für Wohnbauland im Jahr 2025 um 5 Prozent. Besonders stark legte der St. Hubert-Stadtteil in Kempen zu – hier kletterten die Werte um 10 Prozent. In Anrath und Neersen erhöhten sich die Preise um 10 Euro pro Quadratmeter.
Im gesamten Kreis Viersen blieben die meisten Wohnbaugrundstücke jedoch auf dem Niveau von 2024. Auch die Preise für Gewerbeflächen änderten sich im Vergleich zum Vorjahr nicht.
Deutlich in Bewegung geraten ist dagegen der Markt für landwirtschaftliche Flächen: Die Zahl der Verkäufe stieg um 53 Prozent auf 174,8 Hektar. Ackerland im westlichen Teil Viersens kostet nun 9 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg gegenüber früheren Werten.
Für die aktuelle Bewertung hat der Ausschuss 882 Bodenrichtwertzonen festgelegt. Der vollständige Bericht sowie die aktualisierten Grundstückswerte sind kostenlos online unter *www.boris.nrw.de* abrufbar.
Fazit des Berichts: Der Markt zeigt eine zweigeteilte Entwicklung. Während Wohnbauland in einigen Gemeinden teurer wurde, gibt es in anderen Bereichen kaum Veränderungen. Landwirtschaftsflächen verzeichnen hingegen sowohl eine höhere Nachfrage als auch steigende Preise in zentralen Lagen.






