Jens Castrop riskiert WM-Traum nach Roter Karte – doch Korea hält an ihm fest
Nina MüllerJens Castrop riskiert WM-Traum nach Roter Karte – doch Korea hält an ihm fest
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop gerät nach Roter Karte in der Bundesliga in die Kritik. Der deutsch-koreanische Spieler wurde nach einem Foul an Saël Kumbedi von Bayern München für drei Spiele gesperrt. Trotz der Kontroverse bleibt er jedoch im Rennen für den WM-Kader Koreas, der am 16. Mai bekannt gegeben wird.
Castrop sah am 25. Oktober in einem Ligaspiel gegen Bayern München die Rote Karte. Der Schiedsrichter zeigte ihm nach einem groben Foul an Kumbedi direkt Rot, was eine automatische Dreispielsperre nach sich zog. Der Mittelfeldspieler bezeichnete die Entscheidung später als zu hart.
Sein robustes Spiel hat in der Vergangenheit bereits für disziplinarische Probleme gesorgt. Zwar war dies seine erste Rote Karte in dieser Saison, doch sein körperbetonter Spielstil sorgte schon früher für Aufsehen. Seit dem letzten Herbst bestritt er fünf Länderspiele für Korea und festigte so seinen Platz in der Nationalmannschaft.
Mit Blick auf die WM betont Castrop, dass er ähnliche Situationen vermeiden wolle, falls er nominiert werde. Sein Fokus liege darauf, Korea effektiv zu vertreten und der Mannschaft zu helfen, ihre Turnierziele zu erreichen.
Der 27-Jährige wird voraussichtlich im endgültigen WM-Kader Koreas stehen, der nächsten Monat vorgestellt wird. Seine Erfahrung in der Bundesliga und auf internationaler Ebene machen ihn zu einer wichtigen Option für das Team. Nun geht es für den Mittelfeldspieler darum, vor dem Turnier seine kämpferische Art mit der nötigen Disziplin in Einklang zu bringen.






