11 April 2026, 12:07

Julia Klöckner fordert mehr Engagement von Männern gegen Frauenhass und digitale Gewalt

Logo für das Büro für Gewalt gegen Frauen mit fettem schwarzem Text und einem Kreis aus verschiedenen Menschen mit verschränkten Armen vor einem leuchtend gelben Sonnenuntergang in kräftigen Farben.

Julia Klöckner fordert mehr Engagement von Männern gegen Frauenhass und digitale Gewalt

Julia Klöckner, Politikerin der CDU, hat sich zur dringenden Notwendigkeit geäußert, Gewalt gegen Frauen entschlossener zu bekämpfen. Sie begrüßte die laufende Debatte, kritisierte jedoch, dass zentrale Aspekte bisher vernachlässigt wurden.

Klöckner betonte, dass Männer eine aktivere Rolle bei der Lösung des Problems einnehmen müssten, und forderte rechtliche Änderungen, um digitale Gewalt wirksamer zu bekämpfen. In ihren Äußerungen hob sie hervor, dass Gewalt gegen Frauen – unabhängig von kulturellem oder religiösem Hintergrund – klar verurteilt werden müsse. Besonders wies sie auf Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen als extreme Formen von Misshandlung hin, die mehr Aufmerksamkeit erforderten.

Die Politikerin rief zudem Väter dazu auf, mit gutem Beispiel voranzugehen, indem sie ihren Kindern Respekt und Gewaltfreiheit vermitteln. Männer hätten ihrer Ansicht nach eine Schlüsselrolle dabei, bereits im frühen Alter Einstellungen zu prägen.

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Kritisch äußerte sich Klöckner zu Lücken in der aktuellen Diskussion, die sie als unvollständig bezeichnete. Eine ihrer zentralen Forderungen sind längst überfällige Gesetzesreformen, um Frauen besser vor digitaler Gewalt zu schützen.

Ihre Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit einer breiteren gesellschaftlichen Beteiligung im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Klöckner setzt sich für strengere Gesetze und eine inklusivere Debatte ein, die alle Formen von Missbrauch thematisiert.

Ihr Appell richtet sich an Männer, Verantwortung zu übernehmen, sowie an die Justiz, sich modernen Bedrohungen wie Online-Belästigung anzupassen.

Quelle