21 April 2026, 16:11

Klimastreik in Braunschweig: Aktivist:innen fordern radikale Energiewende bis 2035

Liniendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Klimastreik in Braunschweig: Aktivist:innen fordern radikale Energiewende bis 2035

Klimaprotest in Braunschweig setzt lokale Energiepolitik unter Druck

Aktivist:innen von Fridays for Future haben bei einem Klimastreik in Braunschweig Wirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf kritisiert, weil sie den Bau neuer Gaskraftwerke vorantreibt. Die Demonstrant:innen warnen, dass dieser Schritt jahrelange Fortschritte bei der Energiewende zunichtemachen könnte. Der Protest ist Teil einer bundesweiten Bewegung – ähnliche Streiks fanden zeitgleich in Berlin, Hamburg, Köln und München statt. In Braunschweig forderten die Aktivist:innen eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien bis 2035, um der deutschen Industrie langfristige Planungssicherheit zu geben.

Alexander Dammmeier, Sprecher von Fridays for Future Braunschweig, verwies darauf, dass erneuerbare Energien bereits 62 Prozent des deutschen Strommix ausmachen. Er warnte, Reiches Politik könnte diese Entwicklung umkehren – mit Folgen für die gesamte Bevölkerung. Der Aktivist Niko Schoss warf der Ministerin vor, die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen zu ignorieren.

Die Gruppe betonte die Vorteile erneuerbarer Energien: geringere Kosten, größere Unabhängigkeit, Arbeitsplatzschaffung und wirtschaftliches Wachstum. Neue Gaskraftwerke würden laut den Aktivist:innen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern nur vertiefen, statt den Umstieg auf saubere Alternativen zu beschleunigen.

Der Streik in Braunschweig spiegelt eine grundsätzliche Sorge um die deutsche Energiepolitik wider. Die Aktivist:innen bestehen darauf, dass ein schnellerer Ausbau der Erneuerbaren sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht unverzichtbar ist. Ihre zentralen Forderungen umfassen konkrete Ziele – darunter die vollständige Versorgung mit Ökostrom bis spätestens 2035.

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