11 June 2026, 04:04

Koblenz geht gegen Gewalt an Frauen vor – mit Aktionen und Hilfsangeboten

Bürgermeister und Gleichstellungsbeauftragte zeigen Flagge gegen Gewalt an Frauen

Koblenz geht gegen Gewalt an Frauen vor – mit Aktionen und Hilfsangeboten

Koblenz beteiligt sich an globalen und nationalen Initiativen gegen Gewalt an Frauen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt unterstützt die Kampagne „Orange Day“ sowie die Aktion #BrechenWirDasSchweigen. Auch Oberbürgermeister David Langner setzt sich über soziale Medien für das Anliegen ein.

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen findet am 25. November statt. Aus diesem Anlass wird am Koblenzer Rathaus vom 25. November bis zum 10. Dezember ein oranges Banner gehisst. Unter dem Motto #NichtWegschauen ruft die Kampagne dazu auf, sich gegen sexualisierte Gewalt an Frauen zu stellen.

Zudem startet am 25. November ein virtueller Spendenlauf unter dem Titel „Laufen gegen Gewalt“, dessen Erlös lokalen Frauenhäusern zugutekommen soll. Die Stadt hat außerdem die bundesweite Hilfetelefonnummer in allen Rathausgebäuden ausgehängt und eine Übersicht über Beratungsstellen für betroffene Frauen und Mädchen zusammengestellt.

Gewalt gegen Frauen bleibt in Deutschland ein weitverbreitetes Problem: Statistiken zufolge wird alle drei Tage eine Frau von ihrem aktuellen oder früheren Partner getötet. Alle vier Minuten erlebt eine Frau Gewalt durch ihren (Ex-)Partner. Mehr als die Hälfte der Frauen im Land meidet aus Sicherheitsgründen nach Einbruch der Dunkelheit bestimmte Orte. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet rund um die Uhr, kostenlos, anonym und in mehreren Sprachen Unterstützung an.

Die Kampagnen zielen darauf ab, das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und konkrete Hilfe zu leisten. Koblenz’ Engagement unterstreicht den Einsatz der Stadt gegen diese Gewalt. Das Hilfetelefon und die Beratungsangebote stellen sicher, dass betroffene Frauen und Mädchen bei Bedarf Unterstützung erhalten.

Quelle