11 May 2026, 06:07

Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen

Goldmedaille mit Relief einer Frau in weißem Kleid mit Haarknoten, die ein Kind hält, beide schauen sich sanft an, beschriftet mit 'Mutter und Kind' in Kursivschrift.

Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutz-Maßnahmen

Schwedens Königin Silvia ist heute in Berlin zu einer Podiumsdiskussion über Kinderschutz zu Gast. Die von ihrer eigenen Stiftung organisierte Veranstaltung bringt Führungspersönlichkeiten aus Politik, Justiz und Gesellschaft zusammen. Ziel ist es, zentrale Maßnahmen zur Verbesserung des Kinderschutzes in Deutschland zu identifizieren.

Die Gesprächsrunde beginnt um 12 Uhr im Hotel Adlon. Sie knüpft an ein ähnliches Treffen an, das Anfang dieses Jahres im Schloss Bellevue, dem Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten, stattfand.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gastgeber der Veranstaltung ist die World Childhood Foundation Germany (WCFD), die Königin Silvia 1999 ins Leben gerufen hat. Unterstützung erhält sie dabei von Elke Büdenbender, der Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sowie von Kerstin Claus, der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM).

Die 82-jährige Königin Silvia setzt sich seit Langem für die Rechte von Kindern ein. Geboren am 23. Dezember 1943 in Heidelberg, wurde sie 1976 nach ihrer Heirat mit König Carl Gustaf zur Königin von Schweden. Ihre Stiftung konzentriert sich auf die Prävention von Missbrauch und die Unterstützung gefährdeter junger Menschen.

Im Rahmen der Diskussionen sollen konkrete Verantwortlichkeiten für den Kinderschutz in deutschen Institutionen definiert werden. Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie vor Ende der Veranstaltung praktische nächste Schritte vereinbaren. Die Ergebnisse werden an die bisherigen Zusagen anknüpfen, die beim Runden Tisch 2024 im Schloss Bellevue getroffen wurden.

Quelle