Kriminalität in Hannover sinkt 2025 auf Zehnjahrestief – doch eine Zahl steigt
Clara BraunWeniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalität in Hannover sinkt 2025 auf Zehnjahrestief – doch eine Zahl steigt
Kriminalitätslage in der Region Hannover verbessert sich 2025
Die Region Hannover verzeichnete im Jahr 2025 eine spürbare Entspannung der Sicherheitslage. Die Kriminalitätszahlen sanken auf den zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre, wobei weniger Gewaltdelikte verzeichnet wurden und die Aufklärungsquote stieg. Zwar ging die Jugendkriminalität zurück, doch die Gesamtzahl der Opfer stieg leicht an.
Die erfassten Straftaten in der Region Hannover beliefen sich 2025 auf 103.478 – ein Rückgang um 6,42 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreichte die Zahl den zweitniedrigsten Wert seit einem Jahrzehnt und passt sich in einen landesweiten Trend ein: Auch in Niedersachsen insgesamt sanken die Kriminalitätsraten um 4,28 %.
Besonders die Gewaltdelikte nahmen um etwa 7 % ab, während Messerangriffe leicht zurückgingen. Auch die Fälle von häuslicher Gewalt verringerten sich, was zur insgesamt positiven Entwicklung beitrug. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote der Polizei auf 61,14 % – mehr Taten wurden 2025 aufgeklärt als noch im Vorjahr.
Bei der Jugendkriminalität zeigte sich ein deutlicher Rückgang: Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen sank auf 3.340, die der kindlichen Tatverdächtigen auf 1.682. Die Behörden betonten zwar ihr anhaltendes Engagement gegen die Sorgen der Bevölkerung in Bezug auf junge Straftäter, doch die leicht gestiegene Opferzahl gibt weiterhin Anlass zur Beobachtung.
Die Statistik für 2025 zeichnet ein klareres Bild der Kriminalitätsentwicklung in der Region Hannover. Mit weniger Straftaten, einer höheren Aufklärungsrate und einer geringeren Beteiligung von Jugendlichen deuten die Daten auf eine positive Veränderung der lokalen Sicherheit hin. Die Polizei behält die Entwicklungen weiterhin genau im Blick – insbesondere den leichten Anstieg der Opfermeldungen.






