13 April 2026, 16:07

Landshuts Kliniken starten radikale Umstrukturierung für bessere Patientenversorgung

Postkarte des New Providence Hospitals in Seattle, Washington, das ein großes Gebäude mit Fenstern, Treppen mit Geländern, Bäume, Gras und einen bewölkten Himmel zeigt, mit Text auf der Karte.

Landshuts Kliniken starten radikale Umstrukturierung für bessere Patientenversorgung

Umfassende Umstrukturierung der Gesundheitsversorgung in Landshut nach Gründung der LA-Regio Kliniken

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In Landshut läuft derzeit eine grundlegende Neuordnung der medizinischen Versorgung an, nachdem zum 1. Januar 2026 die LA-Regio Kliniken als neue Trägereinrichtung gegründet wurden. Die Organisation bündelt städtische und kreisangehörige Gesundheitseinrichtungen, um die langfristige medizinische Betreuung in der Region zu verbessern. Bis April werden mehrere Schlüsselabteilungen an zwei Hauptstandorten verlegt oder zusammengelegt.

Die Fusion bringt erhebliche Veränderungen in der Chirurgie und den Fachdisziplinen mit sich. Noch im April zieht die Gefäßchirurgie nach Landshut-Achdorf um. Die Leitung dieses Übergangs übernimmt PD Dr. Georgios Meimarakis, der ab dem 30. März die konsolidierte gefäßchirurgische Einheit verantworten wird.

Gleichzeitig werden die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Standort Landshut-Mitte zentralisiert. Prof. Dr. Johannes Schmidt übernimmt ab dem 1. April die Leitung dieser Abteilung. Mit dem Umzug wird zudem das "Da-Vinci"-Robotersystem eingeführt, das die operativen Möglichkeiten am Standort deutlich erweitert.

Langfristig sind weitere Zentralisierungen geplant: Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie sollen künftig in Landshut-Mitte gebündelt werden, während die Kardiologie schrittweise nach Landshut-Achdorf verlegt wird. Der Vorstand – Judith Angerer, André Naumann und Jakob Fuchs – steuert die Umstrukturierung, um sicherzustellen, dass alle Standorte weiterhin den regionalen Versorgungsbedarf decken.

Ziel der Reform ist es, die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu sichern. Künftig werden Abteilungen wie die Gefäßchirurgie und Kardiologie in Landshut-Achdorf angesiedelt sein, während Landshut-Mitte zum Zentrum für Allgemeinchirurgie und spezialisierte Fachbereiche wird. Die Änderungen treten bis April vollständig in Kraft – die robotergestützte Chirurgie am Standort Mitte startet bereits in Kürze.

Quelle