16 April 2026, 04:06

Lebensmittelpreise steigen: Wie der Iran-Konflikt deutsche Supermärkte trifft

Ein blaues Plakat mit Text und einer Grafik, die durchschnittliche Einzelhandelsbenzinkurse in Russland und der Ukraine vergleicht und eine Rückkehr auf das Niveau vor dem Krieg anzeigt.

Lebensmittelpreise steigen: Wie der Iran-Konflikt deutsche Supermärkte trifft

Eine überparteiliche Arbeitsgruppe in Deutschland weitet ihren Fokus aus, um die steigenden Lebensmittelpreise in Verbindung mit dem Iran-Konflikt zu bekämpfen. Die aus SPD- und CDU/CSU-Abgeordneten bestehende Gruppe hatte sich bisher auf die allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise konzentriert. Nun wird sie auch untersuchen, wie die eskalierenden Spannungen die Supermarktpreise in die Höhe treiben.

Die Arbeitsgruppe, der Vertreter des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Raiffeisenverbandes, des Lebensmitteleinzelhandels und von Verbraucherorganisationen angehören, tritt am Freitag zu ihrer dritten Sitzung zusammen. Erstmals werden dabei auch Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung auf der Tagesordnung stehen.

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Die SPD drängt seit Längerem auf schnelle Maßnahmen, um Grundnahrungsmittel bezahlbar zu halten. Diese Forderung gewinnt an Gewicht, da die Lebensmittelpreise weiterhin steigen – unter anderem wegen der durch die Iran-Lage verursachten Lieferengpässe.

Unterdessen verabschiedete der Bundestag am Donnerstag ein separates Gesetz zur Stabilisierung der Spritpreise. Demnach dürfen Tankstellen die Preise künftig nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags anpassen, um die Schwankungen an den Zapfsäulen zu verringern.

Die erweiterte Ausrichtung der Arbeitsgruppe spiegelt die wachsende Sorge um die Lebensmittelpreise in Deutschland wider. Mit Input aus Schlüsselsektoren der Landwirtschaft und des Handels soll analysiert werden, wie sich der Iran-Konflikt auf die Supermarktregale auswirkt. Die SPD-Forderung nach Soforthilfen unterstreicht den Druck auf die Politik, zügig zu handeln.

Quelle