Linnemanns Drei-Punkte-Plan soll Bürokratie für Unternehmen radikal abbauen
Nina MüllerLinnemanns Drei-Punkte-Plan soll Bürokratie für Unternehmen radikal abbauen
Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt, um die Belastung der deutschen Wirtschaft zu verringern. Seine Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen und die Last für Unternehmen – insbesondere für kleinere Betriebe – zu erleichtern. Linnemann betont, dass die Maßnahmen die Regierung nichts kosten würden, und drängt die Koalition zum schnellen Handeln.
Sein Plan richtet sich vor allem gegen überflüssige Papierarbeit und regulatorische Hürden. Linnemann fordert eine dreijährige Aussetzung aller Dokumentationspflichten für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe sowie für Firmen mit weniger als 5.000 Beschäftigten.
Zudem plädiert er dafür, die analoge statistische Berichterstattung abzuschaffen, bis eine digitale Alternative verfügbar ist. Das aktuelle System schaffe seiner Meinung nach unnötige Bürokratie, ohne nützliche Erkenntnisse zu liefern.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes. Stattdessen solle es durch EU-weite Regelungen ersetzt werden. Linnemanns Vorschläge umfassen auch strengere Kontrollen und klarere Sanktionen bei Verstößen, um Aufsicht und Effizienz in Einklang zu bringen.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird am Dienstag neue Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entlastung finalisieren. Linnemann unterstrich, dass es vorrangig darum gehe, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands durch praktische Reformen zu stärken.
Sein Plan soll Unternehmensabläufe vereinfachen und administrative Kosten senken. Falls die Vorschläge umgesetzt werden, würden Berichtspflichten vorübergehend ausgesetzt und auf EU-konforme Lieferkettenregeln hingearbeitet. Die endgültige Entscheidung über die Pläne fällt nach den Beratungen der CDU/CSU in dieser Woche.






