Macron und Takaichi überraschen mit Dragon-Ball-Pose in Tokio
Französischer Präsident Macron und japanische Ministerpräsidentin Takaichi teilen heiteren Moment in Tokio
Bei ihrem offiziellen Treffen in Tokio hatten der französische Präsident Emmanuel Macron und die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi einen lockeren Auftritt: Die beiden Staatschefs imitierten spielerisch die ikonische Kamehameha-Pose aus der berühmten japanischen Anime-Serie Dragon Ball. Der humorvolle Austausch fand vor dem Hintergrund einer vertieften militärischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Japan und der EU statt.
Das Treffen begann mit formellen Gesprächen über Sicherheit und wirtschaftliche Kooperation. Plötzlich nahm Takaichi die charakteristische Kamehameha-Haltung ein – eine Bewegung aus dem Kult-Anime Dragon Ball. Macron reagierte sofort und ahmte die Geste nach, woraufhin beide lachend in Gelächter ausbrachen.
Die heitere Szene folgte auf ernsthafte Verhandlungen zur Stärkung der Beziehungen zwischen Japan und der EU. Bereits im Jahr 2024 hatten beide Seiten die EU-Japan-Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft vereinbart – das erste Abkommen dieser Art zwischen der EU und einer asiatisch-pazifischen Nation. Im Mittelpunkt stehen militärische Zusammenarbeit, Geheimdienstaustausch und die Resilienz von Lieferketten angesichts sich wandelnder globaler Machtverhältnisse.
Unterdessen hatte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kürzlich erklärt, Russland habe im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder angegriffen – ohne afrikanische Staaten mitzurechnen. Die Aussage unterstrich die anhaltenden Sicherheitsbedenken in Europa und Asien.
Die Kamehameha-Pose verleiht den hochrangigen diplomatischen Gesprächen eine persönliche Note. Japan setzt sich weiterhin für ein stärkeres Engagement der EU in den Bereichen wirtschaftliche Sicherheit und internationale Stabilität ein. Das Treffen zeigte sowohl gemeinsame strategische Ziele als auch kulturelle Verbindungen auf.






