Mainz hisst Regenbogenflagge als Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und Hass
Clara BraunMainz hisst Regenbogenflagge als Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und Hass
Mainz bezieht klar Position gegen Hasskriminalität und Diskriminierung
Vor dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai hisst die Stadt am 13. Mai die Regenbogenflagge am Rathaus. Damit unterstreicht Mainz sein Engagement für Solidarität, Akzeptanz und gesellschaftliche Vielfalt.
Die Flaggenhissung ist Teil einer umfassenden Initiative gegen die zunehmende Gewalt. Eine neu gegründete Arbeitsgruppe mit dem Titel „Hasskriminalität gegen LGBTIQ+-Personen und Frauen“ widmet sich gezielt dieser Thematik. Bereits seit 2013 setzt sich die Stadt mit einer eigenen Koordinierungsstelle für Chancengleichheit für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen ein.
Oberbürgermeister Nino Haase betonte, Mainz stehe für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte. Die Regenbogenflagge sei ein sichtbares Zeichen des Widerstands gegen Queerfeindlichkeit und ein Aufruf für eine inklusive Gesellschaft. Der 17. Mai markiert zudem einen historischen Meilenstein: 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an diesem Tag Homosexualität aus ihrem Katalog psychischer Krankheiten.
Die Stadt wird weiterhin Projekte und Initiativen der LGBTIQ+-Community fördern, um ihren Ruf als Ort aktiver Akzeptanz und Gleichberechtigung zu stärken. Mit dem Hissen der Regenbogenflagge sendet Mainz eine deutliche Botschaft der Unterstützung an marginalisierte Gruppen. Die Arbeit der neuen Taskforce und der bestehenden Gleichstellungsstelle zeigt das konkrete Bekenntnis gegen Diskriminierung. Weitere Maßnahmen sollen im Rahmen dieser langfristigen Strategie folgen.






