25 April 2026, 08:05

Mainz streitet über geplante Bettensteuer für Touristen und gefährdet lokale Betriebe

Schwarze und weiße Anzeige für ein Leipziger Hotel, das sein Gebäude, umgebende Bäume und Menschen zeigt, mit beschreibendem Text.

Mainz streitet über geplante Bettensteuer für Touristen und gefährdet lokale Betriebe

In Mainz ist ein Streit über Pläne zur Einführung einer neuen "Beherbergungsabgabe" für Touristen entbrannt. Der Vorschlag der Stadt stößt beim Mainzer Tourismusfonds auf scharfe Kritik, der behauptet, die Maßnahme verstoße gegen frühere Absprachen und gefährde lokale Unternehmen.

Der Konflikt eskalierte, als die Stadt ankündigte, eine "Bettensteuer" auf Übernachtungen erheben zu wollen. Anders als beim vom Tourismusfonds vorgeschlagenen "Besucherbeitrag" würden die Einnahmen aus der Abgabe nicht in die Tourismusförderung zurückfließen. Dieser zentrale Unterschied hat Vorwürfe des Vertrauensbruchs geschürt.

Der Tourismusfonds besteht darauf, dass die Gespräche mit Oberbürgermeister Nino Haase sich auf das bevorzugte Modell – einen "Besucherbeitrag", dessen Mittel direkt Tourismusprojekte unterstützen sollten – konzentriert hätten. Stadtvertreter argumentieren nun, der städtische Abgabenplan untergrabe diese Verhandlungen.

Auch aus der Gastgewerbebranche kommen Bedenken. Der Tourismusfonds warnt, die neue Steuer könnte Besucher abschrecken und Hotels, Pensionen sowie andere lokale Betriebe unzumutbar belasten.

Der Streit lässt die Zukunft der Tourismusfinanzierung in Mainz ungewiss erscheinen. Sollte die Abgabe eingeführt werden, würde sie Einnahmen generieren – ohne Garantien für eine Reinvestition in den Sektor. Während die Debatte weitergeht, drohen lokalen Unternehmen nun finanzielle Belastungen.

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