Mainz veröffentlicht erweiterten Beteiligungsbericht 2025 mit detaillierten Managergehältern
Claudia FischerMainz veröffentlicht erweiterten Beteiligungsbericht 2025 mit detaillierten Managergehältern
Mainz legt erweiterten Beteiligungsbericht 2025 vor – detaillierte Einblicke in Managergehälter stadtnahe Unternehmen
Mainz hat seinen ausgeweiteten Beteiligungsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht, der einen detaillierten Überblick über die Bezüge von Führungskräften in stadtverbundenen Unternehmen bietet. Die Veröffentlichung folgt einer Initiative für mehr Transparenz, die Bürgermeister Daniel Köbler als zentrales Anliegen betont. Der diesjährige Bericht umfasst deutlich mehr Unternehmen als bisher – fast doppelt so viele wie zuvor – und schließt nun auch indirekte Beteiligungen ab fünf Prozent ein.
Aus dem Bericht gehen die Einkommen der Spitzenkräfte in den kommunalen Unternehmen der Stadt hervor. So erhielt Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke AG, für das Jahr 2024 eine Gesamtvergütung in Höhe von 411.875 Euro. Ralf Sadowski, Geschäftsführer der Mainzer Aufbaugesellschaft, bezifferte sein Einkommen im selben Zeitraum auf rund 306.000 Euro.
Jeanette Wetterling, Geschäftsführerin des Wirtschaftsbetriebs Mainz, bezieht ein festes Jahresgehalt von 251.000 Euro. Franz Ringhoffer, Geschäftsführer der Wohnbau Mainz, erzielte aus den städtischen Beteiligungen im vergangenen Jahr mindestens 258.000 Euro. Felix Wälder, Geschäftsführer des Unternehmens biomindz, verdient hingegen etwa 143.000 Euro pro Jahr.
Bei der mainzplus CITYMARKETING GmbH erhielten die beiden Geschäftsführer Marc-André Glöckner und Katja Meilahn jeweils 143.000 Euro für das Jahr 2024. Der erweiterte Bericht berücksichtigt nun auch zahlreiche indirekte Unternehmensbeteiligungen und vermittelt so ein umfassenderes Bild der wirtschaftlichen Verflechtungen der Stadt.
Der neue Beteiligungsbericht setzt Maßstäbe für mehr Offenheit in den kommunalen Aktivitäten Mainzer Unternehmen. Durch die Einbeziehung kleinerer Beteiligungen und einer größeren Zahl von Gesellschaften erhalten Bürgerinnen und Bürger einen breiteren Einblick in die Verwendung öffentlicher Mittel. Die Stadt erhofft sich von dieser Transparenzoffensive ein gestärktes Vertrauen in die lokale Verwaltung.






