Mainzer Tierheim vor Umzug: Dauerhafte Lösung statt Provisorien gesucht
Claudia FischerMainzer Tierheim vor Umzug: Dauerhafte Lösung statt Provisorien gesucht
Die Zukunft des Mainzer Tierheims bleibt ein zentrales Diskussionsthema, während die Pläne für dessen Umzug an Fahrt aufnehmen. Der aktuelle Standort in der Nähe der Mombacher Brücke soll verlegt werden – Stadtverantwortliche und Mitarbeiter des Tierheims beraten derzeit über den besten Weg nach vorn.
Ursprünglich hatte die Stadt zwei vorübergehende Standorte für das Tierheim vorgeschlagen. Doch die Belegschaft kritisierte diese Optionen und setzt sich stattdessen für eine neue, dauerhafte Bleibe ein. Daraufhin bestätigte der parteilose Oberbürgermeister Nino Haase, die Stadt sei „vollkommen offen“ für den Bau einer langfristigen Lösung.
Um den Übergang zu erleichtern, könnten einige Tiere vorübergehend im Gonsenheimer Zoo untergebracht werden. Parallel dazu bleiben die beiden Zwischenstandorte in Betrieb, während die Stadt ihren Plan in Abstimmung mit dem Tierheim und einem Fachplaner weiter ausarbeitet.
Ein Teil des neuen Konzepts sind modulare Einheiten, die an jedem Standort einsetzbar sind. Die Stadt hat einen mittleren siebenstelligen Betrag für strukturelle Aufwertungen bereitgestellt. Zudem sind mehrere Millionen Euro für modernere Einrichtungen vorgesehen als die derzeit genutzten.
Die Stadt zahlt dem Tierschutzverein bereits jährlich 129.400 Euro für die Betreuung herrenloser Tiere. Die Investition in flexible, neue Unterkünfte soll die Bedingungen für die langfristige Zukunft des Tierheims verbessern. Verantwortliche und Mitarbeiter arbeiten weiterhin auf eine endgültige Entscheidung über den Umzug hin.






