21 April 2026, 14:12

Münsters Schwimmprojekt bringt Geflüchteten und Kindern Sicherheit im Wasser bei

Ein Schwimmbad mit einem "Nur für Erwachsene - Nichtschwimmerbereich"-Schild im Vordergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel, mit einem Rettungsring in der Mitte des Pools.

Münsters Schwimmprojekt bringt Geflüchteten und Kindern Sicherheit im Wasser bei

Schwimminitiative in Münster vermittelt Flüchtlingen und Kindern wichtige Wasserkompetenzen

Ein Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten und Kindern aus der Region, grundlegende Fähigkeiten im Wasser zu erwerben. Die Initiative, die Teil des Integrationspilotprogramms ist, erhält Unterstützung von lokalen Organisationen und Verantwortlichen. Mittlerweile finden Kurse für Erwachsene und Kinder im Hallenbad Münster-Roxel statt – mit starkem Rückhalt in der Bevölkerung.

Der Verein SwimSportTank e.V. mit Sitz in Münster bietet im Rahmen des städtischen Pilotprojekts zur Integration Schwimmkurse für Bewohner:innen der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster an. Das interkulturelle Trainer:innenteam spricht viele Muttersprachen der Teilnehmenden, was den Unterricht zugänglicher macht. Zu den Lernenden zählen geflüchtete Kinder, Frauen und erwachsene Männer, die von erfahrenen Übungsleiter:innen wie Anke Sundermeier unterrichtet werden. Sie betont den lebensrettenden Wert des Schwimmens.

Die Kurse gewinnen an Fahrt: Erst kürzlich fand eine Einheit für erwachsene Männer im Hallenbad Münster-Roxel statt. Die Stadt stellte die Räumlichkeiten vorübergehend zur Verfügung. Kerstin Dewaldt, Leiterin des Münsterschen Amts für kommunalen Sport, hob hervor, wie Sport die Integration fördert. Finanzielle Unterstützung kam von der Sparkasse Münsterland Ost, deren Vorstandsmitglied Mechtild Pieper die Bedeutung neuer Chancen für die Menschen unterstrich.

Die Initiative knüpft an das langjährige Landesprogramm "NRW kann schwimmen!" an, das in den vergangenen 14 Jahren über 5.000 Viert- und Fünftklässler:innen in Münster das Schwimmen beigebracht hat. Stefan Centeno Hüttemann, der als Bezirksvertreter für die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten zuständig ist, dankte allen Beteiligten des Pilotprojekts. Er betonte dessen Rolle für die Lebensqualität der Bewohner:innen der ZUE Münster.

Die Schwimmkurse werden weiter ausgebaut und vermitteln Geflüchteten wie Kindern aus der Region essenzielle Fähigkeiten. Mit der Unterstützung von Finanzinstituten, der Stadt und engagierten Trainer:innen soll das Projekt durch Sport die Integration stärken. Sowohl Verantwortliche als auch Teilnehmende sehen darin einen wichtigen Schritt, um Münsters vielfältige Gemeinschaften zu fördern.

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