Neue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für die Zukunft
Claudia FischerNeue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für die Zukunft
Die Stadtwerke Wolfenbüttel haben an der Halchterschen Straße eine neue Ortsnetzstation errichtet, um den steigenden Strombedarf zu decken. Das mit 200.000 Euro veranschlagte Projekt ist bereits die vierte solche Anlage, die der kommunale Versorger in diesem Jahr in Betrieb genommen hat. Nach Angaben der Verantwortlichen soll sie die Versorgungssicherheit erhöhen und künftige Energieanforderungen abdecken.
Die Station wandelt die Spannung von 20 Kilovolt auf 0,4 Kilovolt um und macht den Strom so für Haushalte und Gewerbebetriebe nutzbar. Mit einer Leistung von 630 Kilovoltampere kann sie unter normalen Bedingungen etwa 400 Einfamilienhäuser versorgen. Bei Bedarf lässt sich die Kapazität später verdoppeln.
Die Anschlussarbeiten werden während der Sommerferien durchgeführt, um Beeinträchtigungen für den Verkehr, Anwohner und lokale Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Die Aufrüstung ermöglicht zudem den Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sowie die Einspeisung von solarerzeugtem Strom.
Ingo Schultz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel, erläuterte, dass moderne Netze heute weitaus höhere Anforderungen bewältigen müssten als früher. Er betonte die Notwendigkeit eines Infrastrukturausbaus, um auch in den kommenden Jahren eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten.
Die neue Ortsnetzstation erhöht nicht nur die Stromkapazität in der Region, sondern bereitet das Netz auch auf künftige Nachfragen vor. Gleichzeitig fördert sie eine klimafreundlichere Energienutzung durch E-Mobilität und Solarstrom. Das Projekt steht für die laufenden Bemühungen, die lokalen Stromnetze zu stärken und zukunftsfähig zu machen.






