Neuer Vorsitzender für Freie Wählergemeinschaft Koblenz nach 17 Jahren Wefelscheid-Ära
Nina MüllerNeuer Vorsitzender für Freie Wählergemeinschaft Koblenz nach 17 Jahren Wefelscheid-Ära
Freie Wählergemeinschaft Koblenz wählt nach fast zwei Jahrzehnten neuen Vorsitzenden
Nach nahezu 20 Jahren unter derselben Führung hat die Freie Wählergemeinschaft Koblenz einen neuen Vorsitzenden gewählt. Dennis Graf, ein 46-jähriger Techniker für Maschinenbau, übernahm das Amt bei einer jüngsten Mitgliederversammlung. Die Gruppe traf zudem wichtige Entscheidungen zu lokalen Bildungsprojekten und besetzte mehrere Stellvertreterposten.
Stephan Wefelscheid trat nach 17 Jahren als Vorsitzender zurück. Er hatte zuvor angekündigt, nicht mehr für eine Wiederwahl zu kandidieren, und beendete damit eine lange Ära an der Spitze der Vereinigung. Die Versammlung wählte daraufhin Dennis Graf, der seit 18 Jahren in Koblenz lebt, zu seinem Nachfolger.
Graf skizzierte in seiner Antrittsrede die Ziele der Gruppe und betonte insbesondere den Aufbau einer starken Opposition im Vorfeld der Kommunalwahlen 2029. Er strebt an, die Freie Wählergemeinschaft als prägende politische Kraft in der Stadt zu etablieren. Wefelscheid sicherte ihm seine weitere Unterstützung zu und äußerte sich optimistisch über die künftige Zusammenarbeit.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung waren die Pläne für lokale Schulen. Die Mitglieder lehnten einstimmig den Vorschlag der Stadtverwaltung ab, das neue Max-von-Laue-Gymnasium auf dem Gelände der Pestalozzi-Grundschule zu errichten. Stattdessen sprachen sie sich für den Standort Steinstraße als bessere Alternative aus.
Während der Sitzung wurden zudem mehrere Funktionen neu besetzt: Marco Degen, Edgar Kühlenthal, Uwe Lawenstein, Christian Eyter und Dennis Ekermann wurden zu Stellvertretern, Schatzmeister und Schriftführer gewählt.
Die Veränderungen bringen frischen Wind in die Führung der Freien Wählergemeinschaft, die sich damit auf den nächsten Wahlkampf vorbereitet. Unter Grafs Leitung will die Gruppe ihren Einfluss als Opposition in Koblenz ausbauen. Die Beschlüsse zur Schulstandortfrage und die Neuwahlen setzen klare Prioritäten für die kommenden Jahre.






