Neues KI-Robotik-Zentrum in Neuwied stärkt regionale Wirtschaft und Bildung
Mila KleinNeues KI-Robotik-Zentrum in Neuwied stärkt regionale Wirtschaft und Bildung
Lokale Behörden und die Hochschule Koblenz haben ihre Partnerschaft erneuert, um ein Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und Robotik ins Leben zu rufen. Die in Neuwied unterzeichnete Vereinbarung zielt darauf ab, Innovation und Automatisierung in Nordrheinland-Pfalz voranzutreiben. Unternehmen der Region könnten bald von KI-gestützten Lösungen und maßgeschneiderten Schulungsprogrammen profitieren.
An der Zusammenarbeit beteiligt sind der Landkreis Neuwied, die Stadt Neuwied, der Westerwaldkreis sowie die Hochschule Koblenz. Ihr gemeinsames Ziel ist die Schaffung eines lokalen Zentrums zur Erprobung KI-basierter Robotik und zur Entwicklung praxisnaher Bildungsangebote. Zudem soll die Initiative Unternehmen dabei unterstützen, Automatisierungstechnologien einzuführen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Die Unterzeichnung fand im Max zu Wied-Saal statt, einem Veranstaltungsort, der nach dem berühmten Neuwieder Forscher benannt ist. Landrat Achim Hallerbach, Westerwald-Landrat Achim Schwickert und Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig setzten ihre Unterschriften unter das Abkommen. Die Hochschule wurde durch ihren Präsidenten, Prof. Dr. Karl Stoffel, vertreten, die auch den Förderantrag federführend stellen wird.
Die Hochschule Koblenz beabsichtigt, einen Antrag auf 1,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) einzureichen. Bei Bewilligung würden 600.000 Euro für das Projekt fließen. Die Mittel sollen regionalen Unternehmen mit Robotik-Bedarf zugutekommen und die Verankerung des Zentrums in Neuwied festigen.
Die erneuerte Partnerschaft ebnet den Weg für die Fördermittelbeantragung und konkrete Unterstützung für lokale Betriebe. Unternehmen der Region könnten künftig auf Expertise in den Bereichen KI und Robotik sowie auf spezialisierte Schulungen zugreifen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, wovon ein Teil aus EFRE-Mitteln erwartet wird.