Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaresilienz durch Bodenschutz und Entsiegelung
Nina MüllerNiedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimaresilienz durch Bodenschutz und Entsiegelung
Niedersachsen hat Fördermittel in Höhe von 2,25 Millionen Euro für ein Projekt bewilligt, das die Klimaresilienz durch Bodenschutz stärken soll. Umweltminister Christian Meyer stellte die Pläne am Mittwoch vor und betonte die Bedeutung gesunder Böden für den Umgang mit Extremwetterereignissen. Die Initiative ist Teil der umfassenden Strategie des Landes zur Anpassung an den Klimawandel.
Die neuen Mittel fließen in mehrere zentrale Maßnahmen, darunter die Erarbeitung eines Leitfadens, der Kommunen dabei unterstützt, versiegelte Flächen zu entsiegeln. Der unter dem Titel "Entsiegelung für die Klimaanpassung" veröffentlichte Ratgeber wurde kürzlich vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) herausgegeben. Er bietet praktische Instrumente zur Bewertung versiegelter Flächen und zur Identifikation von Möglichkeiten, natürliche Bodenbedeckungen wiederherzustellen.
Böden spielen eine entscheidende Rolle bei der Klimaanpassung, da sie Wasser bei Starkregen oder Dürreperioden aufnehmen und speichern können. Durch die Beseitigung undurchlässiger Flächen können Gemeinden diese natürlichen Funktionen stärken und das Risiko von Überschwemmungen verringern. Das Projekt KliBoG, das durch die neuen Mittel gefördert wird, steht im Einklang mit den umfassenderen Bemühungen Niedersachsens, sich auf veränderte Wetterbedingungen vorzubereiten.
Der Schutz und die Entsiegelung von Böden gelten als unverzichtbar, um ihre Fähigkeit zur Wasserregulierung und zur Unterstützung von Ökosystemen zu erhalten. Die Investition des Landes unterstreicht die wachsende Erkenntnis, dass Bodengesundheit ein zentraler Faktor für die Klimaresilienz ist.
Die 2,25 Millionen Euro werden den Kommunen Ressourcen zur Verfügung stellen, um eine klimafreundliche Bodenbewirtschaftung umzusetzen. Der LBEG-Leitfaden stattet lokale Behörden mit Methoden aus, um Flächenversiegelungen zu bewerten und rückgängig zu machen. Diese Schritte zielen darauf ab, die Wasserspeicherung zu verbessern und die Auswirkungen von Extremwetterereignissen in der gesamten Region zu mildern.






