Ortenau zeigt faszinierende Verbindung von Weinbau und Forstwirtschaft in neuer Ausstellung
Clara BraunOrtenau zeigt faszinierende Verbindung von Weinbau und Forstwirtschaft in neuer Ausstellung
Neue Ausstellung erkundet die tiefen Verbindungen der Ortenau zu Weinbau und Forstwirtschaft
Am 29. März 2026 eröffnet im Ortenau-Haus in Gutach eine neue Ausstellung, die sich mit den engen Bezügen der Region zu Wein und Wald beschäftigt. Unter dem Titel WWW – Eine Welt zwischen Wein und Wald erstreckt sich die Schau auf 100 Quadratmetern und zeichnet die Geschichte des Gebiets von der Rheinebene bis zum Schwarzwald nach. Konzipiert für Familien, bietet sie interaktive Programme, die das Zusammenspiel von Natur, Wirtschaft und Kultur im Alltag veranschaulichen.
Herzstück der Ausstellung ist ein detailliertes Multimedia-Landschaftsmodell, das durch Projektionen und audiovisuelle Elemente zum Leben erweckt wird. Besucher erfahren, wie Weinbau und Forstwirtschaft die Region über Jahrhunderte geprägt haben. Anders als viele deutsche Weinanbaugebiete hat die Ortenau ihre Rebflächen – rund 3.000 bis 3.500 Hektar – in den letzten 200 Jahren nahezu konstant gehalten. Während Regionen wie die Mosel durch Reblaus, Industrialisierung und Nachkriegsumbrüche starke Rückgänge verzeichneten, spiegelt die Stabilität der Ortenau ihren langjährigen Ruf als eines der größten Weinbaugebiete Deutschlands wider.
Der Eröffnungstag fällt mit dem Start des Osterferienprogramms des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof zusammen, das bis zum 12. April läuft. Kinder können täglich an Aktivitäten teilnehmen, darunter die Herstellung traditioneller Vogelscheuchen für die Weinberge. Eine Kükenstation vermittelt ihnen zudem den Weg vom Ei zum Huhn. Den Abschluss bildet ein Freiluft-Gottesdienst, der sich am Jahresmotto des Museums orientiert.
Die Ausstellung erweitert den Fokus des Museums auf die Kulturlandschaft der Region und bietet vertiefte Einblicke in die Geschichte und Alltagstraditionen der Ortenau.
Begleitet wird die Schau von einer Reihe familienfreundlicher Veranstaltungen und Bildungsangeboten. Durch die Verbindung von Geschichte, praktischen Erlebnissen und multimedialen Präsentationen spricht sie Besucher jeden Alters an. Das Programm läuft über die Osterferien hinweg mit täglichen Workshops und thematischen Events.






