30 April 2026, 16:24

Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und queerer Botschaft

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018, einige mit Musikinstrumenten und andere mit Mützen, die eine Regenbogenflagge tragen, während sie eine Straße mit Laternenpfählen, Bäumen und Schuppen entlanggehen, unter einem bewölkten Himmel.

Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und queerer Botschaft

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Das Duo, Prinz Yut I. und sein Partner, steht unter dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir". Ihre Wahl bricht gleich in mehrfacher Hinsicht mit der Tradition.

Prinz Yut I. wurde in Thailand geboren und ist der erste Prinz in der Geschichte des Komitees, der einen ausländischen Pass besitzt. Seine Herkunft verleiht dem langjährigen Karnevalsbrauchtum eine neue Facette.

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Das gewählte Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht das Engagement des Paares für Vielfalt und Inklusion. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Ernennung und bezeichnete die beiden als Symbol für Freude und Freiheit, die alle ermutigen, zu sich selbst zu stehen.

Der diesjährige Karneval wird von einem Prinzenpaar angeführt, wie es die Stadt noch nicht erlebt hat. Mit zwei Prinzen an der Spitze feiert das Fest Vielfalt – in Identität und Herkunft gleichermaßen. Die Entscheidung des Komitees deutet auf einen Wandel hin zu einer breiteren Repräsentation in den lokalen Traditionen hin.

Quelle