Polizei kontrolliert Busse und LKWs bei ROADPOL-Aktion in Bad Kreuznach
Claudia FischerPolizei kontrolliert Busse und LKWs bei ROADPOL-Aktion in Bad Kreuznach
Die Polizei in Bad Kreuznach richtete am Montag, dem 9. Februar 2026, am Europaplatz einen Kontrollposten ein – im Rahmen der ROADPOL-Verkehrssicherheitswoche. Im Fokus der Aktion standen Busse und Lastwagen, um durch gezielte Überprüfungen und frühzeitige Eingriffe die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Die Maßnahme war Teil einer europaweiten Initiative, an der sich 28 Länder mit abgestimmten Verkehrssicherheitsaktionen beteiligten. Die Beamten in Bad Kreuznach führten acht Personenkontrollen durch, die ohne Vorfälle blieben. Zudem leiteten sie fünf Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.
Besonderes Augenmerk lag auf der neu eingeführten Regelung des § 42b des Waffengesetzes, die das Mitführen von Waffen oder Messern in öffentlichen Verkehrsmitteln verbietet. Bei vier Bussen wurden Mängel in den Unterlagen festgestellt. Einem Fahrzeug fehlten Radkeile, ein anderer Fahrer konnte keinen gültigen Nachweis über die berufliche Qualifikation vorlegen.
Der Kontrollposten am Europaplatz war ein Baustein der diesjährigen ROADPOL-Verkehrssicherheitswoche. Verstöße wurden dokumentiert, und bei Bedarf ergriffen die Behörden entsprechende Maßnahmen. Die Kampagne setzt sich weiterhin für sicherere Straßen in Europa ein – durch strengere Kontrollen und die Einhaltung der Vorschriften.
ROADPOL-Woche wird erweitert: 437 Fahrzeuge in der Region überprüft
Die ROADPOL-Lkw- und Bus-Kontrollwoche (9.-15. Februar 2026) führte in Sachsen-Anhalt zur Überprüfung von 437 gewerblichen Fahrzeugen. Die wichtigsten Ergebnisse sind:
- 437 Gesamtprüfungen während der Woche
- Schwerpunkt auf Fahrzeugzustand, Ladungssicherheit und Einhaltung der Fahrzeiten
- Minister Zieschang betonte technische Mängel und Müdigkeitsrisiken als wichtige Probleme